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Ethnozentrismus

“Im Gegensatz zu den absurden Behauptungen über den „Eurozentrismus“ sind die Europäer traditionell am wenigsten ethnozentrisch von allen Menschen auf diesem Planeten, was die Erklärung dafür ist, dass wir solche Wissenschaften wie die Archäologie erfunden haben, weil nur wir die dafür nötige wissenschaftliche Objektivität aufbrachten. So sind wir also die am wenigsten ethnozentrisch eingestellten Menschen auf der Erde, zugleich sind wir aber die, die beständig wegen ihres Ethnozentrismus angeklagt werden.”

Fjordman


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2 Kommentare zu „Ethnozentrismus“

  • BeforeDawn:

    Man müsste mal eine Liste grundlegender Richtigstellungen multikulturalistischer Lügen zusammenstellen – so nach dem Muster: “Falsch ist… – richtig ist vielmehr…”, mit deren Hilfe man in Diskussionen im Generalangriff dies ganze Lügengebäude dann (hoffentlich) zertrümmern kann. ;-)

    Die Lüge über den europäischen Ethnozentrismus wäre ein Punkt in dieser Sammlung -
    ein anderer ist in diesem Interview mit Egon Flaig zu finden:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31712/1.html
    Nämlich die Lüge, dass die europäischen(e-stämmigen) Völker historisch die Sklavenhalter par excellence gewesen sind -
    die Wahrheit ist vielmehr, dass SIE es gewesen sind, die den Anfang gemacht haben mit der ABSCHAFFUNG der – weltweit verbreiteten – Sklaverei. Auf die Initiative der Briten hin ist nicht nur die eigene, westliche Sklaverei abgeschafft, sondern auch der arabischen der Boden entzogen und in der Folge weltweit die Sklaverei zurückgedrängt worden – bis auf die gegnwärtig andauernden heimlichen Reste klassischer Sklavenhaltung in einigen muslimischen Ländern. Flaig sagt allerdings auch, dass in dieser britischen Initiative eine Wurzel der gutmenschlichen Verteuflung des Westens liegt, insofern als die Abolitionisten die westliche Sklaverei als viel schlimmer als die arabische darstellten, um ihr Ziel der Abschaffung der eigenen Sklaverei zu erreichen, eine Darstellung also, die dann zur herrschenden Sichtweise im Westen wurde.

    Das war mir bislang auch noch nicht so klar, wie es mir aufgrund dieses lesenswerten Interviews jetzt ist. Es gibt dort auch noch einige andere interessante Details.

  • Doc Schmid:

    Das Interview ist sowieso der Hammer, v.a. der Part, wo TP fragt, ob er nicht die “christliche Sklaverei” relativiere, indem er sich mit der islamischen beschäftigt:
    “Ob ich die christliche Sklaverei relativiere? Die Frage ist doppelt seltsam. Erstens konnte ich eine “christliche” Sklaverei nicht ausmachen: Keine christliche Kirche hat je ein umfassendes Sklavengesetz erlassen – ganz im Gegensatz zum Sklavenrecht der Muslime, welches auf Fatwas beruht, also auf religiösen Gutachten. Sie meinen wohl “transatlantische” Sklaverei, also Sklaverei – praktiziert von christlichen Mächten? Dann müssten Sie Ihre Frage an diejenigen Historiker richten, die sich mit der transatlantischen Sklaverei beschäftigen! Etwa so: “Relativieren Sie nicht die islamische Sklaverei, wenn Sie sich mit einem System beschäftigen, das – abgesehen von Brasilien – etwa 250 Jahre bestand, während das islamische 1300 Jahre dauerte?”"[...]
    Zweitens. Wenn Sie fragen: Relativieren Sie? Dann kann die Antwort nur lauten: “Ja selbstverständlich!” Mein Handwerk verlangt, dass ich relativiere. Ohne Relativieren kein wissenschaftliches Arbeiten. Relativieren heißt: ich muss alles in Beziehung setzen. Denn nichts hienieden ist absolut (wir könnten es mal versuchen: Sie nennen mir etwas “Absolutes” – und ich zeige Ihnen, dass auch das Absolute immer in Relation steht, also relativ ist). “[...]
    “Sie verwenden das Wort “Relativieren” so, als hieße es “Verharmlosen”. Worte haben präzise Bedeutungen. Wenn wir zur Bierflasche “Waschmaschine” sagen, dann zerstören wir die Basis unserer Kommunikation – und wir zerstören die Basis unserer Intelligenz. Denn Intelligenz bemisst sich an der Fähigkeit, Differenzen wahrzunehmen und sie zu verbegrifflichen. Relativieren hat überhaupt nichts zu tun mit “leugnen” oder “verharmlosen”. Das Gegenteil ist richtig. ”
    Owned!
     

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Vor 18 Monaten
Zwischenruf
  • Gut informiert

    Wir Bürger eines demokratischen Staates sind ja gottlob viel besser informiert als die bedauernswerten Untertanen totalitärer Diktaturen.

    Zumindest eine Information haben Letztere uns allerdings voraus: Sie wissen, wer ihr Propagandaminister ist.

    - # - 2010-03-03 20:39:02
  • Korruption in Griechenland

    Wer einen griechischen Beamten dazu kriegen will, einen Finger zu rühren, muss ihn mit im Durchschnitt 1355 Euro schmieren, sagt Transparency International.

    Eine Zahl, die nicht im alltäglichen Nachrichtenrauschen untergehen sollte. Eine Zahl, die deutsche Politiker parat haben sollten, wenn dieses Volk von Tricksern, Täuschern und Faulenzern wieder einmal - egal unter welchem Vorwand - deutsche Kassen anzapfen will.


    - # - 2010-03-02 19:12:44
  • Neues geistliches Liedgut

    Bischöfin Käßmann hat in der evangelischen Kirche neben vielen anderen Innovationen auch ein neues Gesangbuch durchgesetzt. (So alter Plunder wie "Eine feste Burg ist unser Gott" ist ja auch wirklich nicht mehr zeitgemäß.)

    Wundert Euch also nicht, wenn demnächst der Kirchenchor schmettert "Wir wollen einen heeeben, prost, prost, prost!"

    - # - 2010-02-23 21:32:23
  • Sturmtief Keziban

    Das neueste Sturmtief heißt "Keziban". Für die Sturmtiefs gilt jetzt auch schon die Migrantenquote.

    - # - 2010-02-01 22:10:38
  • Nur mal so'ne Frage

    Warum gibt es in unserem Land eigentlich keine Neokommunisten und Postnazis, sondern immer nur Postkommunisten und Neonazis?

    - # - 2010-01-31 22:34:03
Buchtipps
  • Die Rolle der Gewalt im Nahen Osten
    von Daniel Pipes aus de.danielpipes.org (http://de.danielpipes.org/7972/nahen-osten-starkes-pferd) Die Welt Debatte 17. Februar 2010 Englischer Originaltext: In Mideast, Bet on a Strong Horse Übersetzung: H. Eiteneier Die Gewalt und Grausamkeit von Arabern lässt Westler oft stutzen. Nicht nur die Führer der Hisbollah erklären: “Wir lieben den Tod.” Das tut a […]
  • Amerindomerika, Euroamerika oder Muslimerika?
    Der erste Teil dieses Artikels besteht aus der Übersetzung eines Textes, der am 19. Jänner 2010 im Blog „The West’s Darkest Hour“ des spanischstämmigen Mexikaners César Tort alias „Chechar“ erschienen ist:   Neuer Film ‚Avatar’: ausgesprochen rassistisch” Dies schrieb Eeyore in seinem Blog. Er fügte die folgende Anekdote hinzu: “Ein guter Freund von mir kam […]
  • Fjordman – die ersten fünf Jahre
    von Fjordman Druckversion (pdf) Veröffentlicht am 20. Februar 2010 auf Gates of Vienna unter dem Titel “Fjordman – The First Five Years”. Übersetzung: BeforeDawn Vorbemerkung: Fjordman hat sein fünfjähriges “Jubiläum” als Online-Essayist in einem kurzen Beitrag auf GoV zum Anlass genommen, zurückzuschauen und einen Einblick in seine künftigen Vorhaben zu geb […]
  • Das Schwarze Loch der Meinungsfreiheit
    Druckversion (pdf) Am 22. Februar ist auf „Gates of Vienna“ der Artikel “Europe Moving Away from Freedom of Speech” von Baron Bodissey erschienen (http://gatesofvienna.blogspot.com/2010/02/europe-moving-away-from-freedom-of.html#readfurther), dessen Übersetzung hier folgt: WFT it ein Finne, der von Zeit zu Zeit für Europe News schreibt. Er veröffentlichte vo […]
  • Zivilcourage ist, wenn einer aufsteht und laut sagt, …
    Druckversion (pdf) von Eisvogel, ursprünglich veröffentlicht in ihrem Blog Acht der Schwerter am 2. Februar 2007 um 20:24 Ich möchte vier Geschichten erzählen. Die erste Geschichte ist von mir (so wie sich’s gehört: der Esel geht immer voran ) und sie trug sich vor vielen Jahren zu, als ich meine erste richtige Arbeitsstelle antrat. Neben einigen netten Männ […]

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