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Archiv für Dezember 2009

Originalton Islam

Ich wollte zwar vor dem Jahreswechsel nichts mehr schreiben, aber diesen Text, den Flash in einem islamischen Forum ausgegraben hat, wollte ich Euch dann doch nicht vorenthalten. Flash schreibt zwar:

“Mir kommt nur noch die Galle hoch, wenn ich das hier lese. Ein ehemals in Deutschland lebender Muslim vergleicht Deutschland mit Großbritannien aus muslimischer Sicht (Originalzitat aus einem Muslim-Forum):”

aber sooo schlimm finde ich ihn gar nicht (ich beschränke mich auf Auszüge, den ganzen Text gibt es hier bei Flash):

Ok das wars langsam oder etwa nicht? Naziland ist kein Ort fuer Muslime. Wer ein Staatsbuerger der EU ist kann sich bei mir Melden insha2allah. UK ist die ALLER beste Alternative in Europa und zu diesem drecksland Deutschland.
(…)
Wie gesagt, aufwachen und Realitaet akzeptieren. Die Deutschen werden nicht den selben Fehler wie die Briten machen und werden alles im Keim ersticken. Der Unterschied zwischen UK und Dland ist wie Makkah und Beirut, ohne Uebertreibung sag ich das.
(…)

Tell me more!

Nun kommen die nur für Englandhasser erfreulichen, für jedermann aber aufschlussreichen Stellen:

Sub7anallah das so eine Aktion ueberhaut DENKBAR IST! Sowas wuerden die Kuffar NIEEEMALS in UK wagen NIEEEEMALS. Wie denn auch, ganze STADTEILE sind in Hand von Niqabis und “Baertigen”. Die meisten Buss fahrer tragen Bart und Kappe. In East London sieht man manchmal den GANZEN Tag nicht einen Kafir! In Ramadan (natuerlich aus Eigennutz aber IMMERHIN) machen die Riesen Supermarkt Ketten wie Tescos und Asdas WERBUNG (!) fuer Ramadan und Bullen etc beglueckwuenschen Muslime, der ganze Staat tut das.
(…)
Appropo pi-news.net Fans und Verantwortliche, vernehmt das hier bloss nicht als Niederlage. Wir haben schon gesehen wie geschockt ihr berichtet habt, wie normal doch Thobe und Niqab in London sei (Birmingham sogar noch krasser). Ihr koennt euer Naziland behalten, alle hassen euch sowieso, sogar die Briten Kuffar hassen euch und denken immernoch das Deutschland aus Jodelmusik und Nazis besteht (manche wundern sich das es in eurem Naziland ueberhaupt Immigranten gibt..). Die Briten haben keine Wahl, die haben die falsche Karte gezogen. Ihr habt halt sekulare Voelker wie Tuerken, Albaner und ketzerische hardcore sukalaristen Perser abbekommen (solltet euch eigentlich daruber freuen).

Wer keine Busse und U-Bahnen in die Luft jagt – und bisher haben Türken und Albaner das in der Tat unterlassen, jedenfalls bei uns – ist kein guter Muslim. Dies nur zur Information an die, die den Islam immer noch für eine Religion des Friedens halten.

Die “Armen” in UK dagegen haben Somalis, Bengalis und Pakistani abbekommen, ein ganz anderes Kalibar. Deren Fussvolk sieht optisch gesehen schon wie die “boesen” Taliban aus, dementsprechend die Farbe die sie der Gesellschaft geben (mal abgesehen von den aktiven Muslimen aus diesen Laendern und was sie alles auf die Beine Stellen und ganze Stadteile und sogar Staedte uebernehmen).
Also, wenn ihr einen Herzinfarkt wollt, liebe pi news, dann kommt mal nach Brixton, East London oder warum nicht gleich nach Birmingham. Moeget ihr an eurem Hass zugrunde gehen. Die Muslime haben hier ne Geburtenrate von ueber 5.0…ihr seit am Ende, am Ende und das wisst ihr. Wir kommen Insha2allah von UK und uebernehmen euch dann, also geniesst die Ruhe vor dem Sturm, ihr dreckigen Kuffar.

Wie man sieht, können wir leider nicht so tun, als ginge uns die Islamisierung Englands nichts an, sonst würde ich sie (Motto: “Rache für Dresden!” :D ) sogar noch fördern.

Uebrigens, Kuffar, die Mutter meiner Frau hat mehr als 8 Kinder Masha2allah, dass ist hier unter denen ganz normal, der weisse Nachbar hat 2 (eine davon ist Prostituierte geworden). Die Gebaermutter unserer Frauen hier werden euch schon bald erschlagen. Keine Gewalt von noeten (sprich unnoetig die Haende dreckig zu machen), Al-7amdulillah.
(…)

Dies als Hinweis an die, die bei dem Wort “Dschihad” vor allem an Terrorismus denken und glauben: “Keine Bomben, kein Problem!”

Akhi hier gibts MASSENKONVERTIERUNGEN von Jamaicanern und Leuten aus der Karibik (soviele und manche in der 3tten Generation!), Weissen u.a. sogar POLEN! offziell 4000 Polen sind hier konvertiert (soviele Akhawaat von denen MASHA2ALLAH). Diese Jamaicaner und co. sind ein anderers Kaliber als der, naja ich behalte es mal hier….

Was die Jamaikaner wohl am Islam so attraktiv finden?

Hier wagt es KEIN Kafir eine Schwester schief anzuschauen (geschweige denn anzupoebeln). Natuerlich passiert das hier wie ueberall anders auch, aber die Chance fuer einen Kafir von einem Riesen Jamaicaner mit Thobe und riesenbart niedergeknueppelt zu werden ist so so hoch, das sowas hier sehr selten vorkommt.

Dass man als Moslem ohne schlechtes Gewissen christliche Europäer niederknüppeln darf, was denn sonst? Eine Religion, die an den inneren Schweinehund appelliert, ist wie geschaffen dazu, die Ressentiments des Mobs aufzustacheln und darf sich dann der zu ihr passenden Konvertiten rühmen.

(…)
Ein Abul Hussayn Hardcore Apologet wird in Dland als “Extremist” gesehen lol hier laufen TAUSENDEN von seiner Sorte rum und nochmals 1000mal “heftiger” als er und die geben locker Dars in STAATLICHEN UNIS und fuehren islamische GERICHTE (vornehmlich bezueglich Eherecht etc.). Die Masstaebe sind einfach anders, UK wuerde sich freuen wenn ihre “Extremisten” dem Kalibar des Abul-Hussayns gleichen.

Wie auch immer, ich will nicht zuviel Werbung fuer diese Tugha machen, will nur meine Geschwister mit 3AQL aus diesem DRECKSLOCH Deutschland (welches alle auf der Welt hassen) rausholen helfen, INSHA2ALLAH!

Nachdem wir sechzig Jahre lang die netten Deutschen gegeben haben, die kein Wässerchen trüben können, spüren unsere Feinde immer noch, dass sie sich besser nicht mit uns anlegen. Ich weiß zwar nicht wirklich, woher die das wissen, aber ich kann es nicht unerfreulich finden. Jedenfalls könnte es sein, dass wir die Kurve noch kriegen. Die Frage ist nur: Was machen wir mit England?


Bis 2010 dann!

Sofern nicht noch irgendetwas ganz Dramatisches geschieht, das ich noch bebloggen müsste, werde ich für den Rest des Jahres Blogpause machen. Wundert Euch also nicht, wenn es mit dem Freischalten eines moderierten Kommentars etwas länger dauert als üblich (natürlich sehe ich von Zeit zu Zeit nach, aber eben nicht fünfmal täglich).

Ich bedanke mich bei allen Lesern und Kommentatoren und wünsche Euch Allen ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch!

Bis Januar!


Wie viel Englisch verkraftet die deutsche Sprache? Die Chance zwischen Globalisierungserfordernis und Deutschtümelei

Franz Stark: “Wie viel Englisch verkraftet die deutsche Sprache? Die Chance zwischen Globalisierungserfordernis und Deutschtümelei

Die “VdS-Sprachnachrichten” schreiben dazu:

“Basierend auf seiner langjährigen Erfahrung als Sprachwissenschaftler und Journalist beleuchtet Franz Stark in seltener Deutlichkeit, wie die Eliten unseres Landes und, ihnen folgend, fast alle Schichten der Bevölkerung aus der deutschen Sprache und Kultur geradezu zu fliehen scheinen, und wer die Drahtzieher dieser beschämenden Entwicklung und was deren Motive sind.”


Entchristianisierung

“Wenn eine Kirche ihren religiösen Schwingungsraum verliert, unterscheidet sie kaum mehr etwas von einer NGO. Der reformierte Zürcher Kirchenbote liest sich jedenfalls wie ein rot-grüner Katechismus. Auf der aktuellen Titelseite wird ausgiebig dem Klimagott gehuldigt («Gärtnern gegen den Klimakollaps»), und der Leitartikel denunziert in geübter Selbstanprangerung kirchliche Gebäude als «regelrechte Energieschleudern». Die «Arbeitsstelle Kirche und Umwelt» – so was gibt es tatsächlich – regt an, auf das Durchheizen der Gotteshäuser zu verzichten und die «Heizung vor Veranstaltungen nicht auf 20, sondern nur auf 18 Grad einzustellen». Man könne auch im Mantel einem Gottesdienst beiwohnen. Sicher kann man. Noch klimafreundlicher wäre, die «Energieschleudern» gleich ganz abzureissen. Mit dem Segen der «Arbeitsstelle Kirche und Umwelt». Amen.”

Peter Keller


Fusionspartei: Chaos statt Opposition

Mit den Hoffnungen auf Vereinigung der Demokraten rechts von der Union ist es wie auch sonst im Leben: Wie gewonnen, so zerronnen. Der Blog “Fusionspartei” schreibt:

“Ein neues Musterbeispiel der Selbstzerfleischung liefert uns ja der diffuse Aufbruch 21, eine Partei, die hinter den Kulissen als Sammelbecken für die rechtsdemokratische Opposition gehandelt wurde. Der zweite Landesverband (Niedersachsen) ward kaum gegründet, da löste sich der erste (Bremen) bereits wieder auf. Auch in Niedersachsen trat der Schriftführer nach sage und schreibe 40 Stunden zurück. Dann flog der Bundespressesprecher raus und der Termin für die konstituierende Versammlung wurde abgeblasen, da man erst noch einmal die Lebensläufe aller Mitglieder unter die Lupe nehmen wollte. Nachdem nun auch der Aufbau in Hessen zurückgefahren ist, warten wir begierig auf die nächste Posse.”

Ächz.


Claudia Roths Zivilcourage

Claudia Roths Zivilcourage

Nachdem Thilo Sarrazin gefordert hat, das Kopftuch an Schulen zu verbieten, hat Claudia Fatima Roth gefordert, ihn aus dem Vorstand der Bundesbank zu entlassen, und zwar wegen seiner “Unfähigkeit, Minderheiten mit Respekt gegenüber zu treten”.

Womit sie nicht nur ihre eigene Unfähigkeit dokumentiert hat, Mehrheiten mit Respekt gegenüberzutreten, sondern auch zu verstehen gegeben hat, dass Freiheit ihrer Auffassung nach eines gewiss nicht ist: die der Andersdenkenden.

Wie jämmerlich und schäbig sich diese Person verhält, erschließt sich so richtig aber erst, wenn man bedenkt, dass sie aus demselben Grund auch den Rücktritt Alice Schwarzers als Herausgeberin von “Emma” hätte fordern können. Dies aber wäre – unter Linken – mutig gewesen – wer wird als Grünen-Politikerin schon gerne von “Emma” aufs Korn genommen? Mut aber – oder gründeutsch: Zivilcourage – ist das Letzte, was man Fatima nachsagen dürfte.


Der ultimative Test

Der ultimative Test

Sie finden diese Frau nicht elegant?

Michelle2

Sie sehen in ihr nicht die neue Jackie Kennedy?

Michelle1

Sie halten sie nicht für eine Stil-Ikone? Ihnen graut womöglich bei dem Gedanken, dass ihr Beispiel stilprägend sein könnte?

Sie Rassist!


Reise nach Jerusalem

Reise nach Jerusalem

Michael Naumann, bisher bei der “Zeit”wird „Cicero“-Chefredakteur. Logisch: Wenn die “Junge Freiheit” dorthin rückt, wo bisher “Cicero” war, dann muss “Cicero” dort hin, wo bis jetzt die “Zeit” war. Spinnen wir es weiter: Die “Zeit” übernimmt die Positionen des “Spiegel”, der wiederum die neue Version der “taz” darstellt, die das “Neue Deutschand” ersetzt. Im wesentlichen also das, was tatsächlich passiert ist, nur in umgekehrter Reihenfolge dargestellt.


“Neger! Neger! Neger!”

Steht ein Mann vor dem Kölner Dom und brüllt aus Leibeskräften:

“Neger! Neger! Neger!”

Sofort stürzen sich drei Polizisten auf ihn und wollen ihn wegen Volksverhetzung auf die Wache mitnehmen.

“Nein!”, ruft der Mann, “bringen Sie mich ins Krankenhaus, ich habe ein Messer im Rücken!”

“Meine Güte!” sagt einer der Polizisten, “Sie haben ja wirklich ein Messer im Rücken! Ja, warum haben Sie denn nicht um Hilfe gerufen?”

“Hatte ich doch gemacht, aber da kam ja keiner!”

*****************************************

Dieser Witz stammt ursprünglich aus der DDR, aus der Zeit der Ausweisung Wolf Biermanns (“Steht ein Mann auf dem Alexanderplatz und ruft: ‘Biermann! Biermann!’…” etc.). Erschreckend, wie gut so ein Witz über eine Diktatur heute wieder funktioniert.


Toleranz

Die Philosophieprofessorin Edith Düsing sollte gestern eine Vorlesung in Köln halten.  Was dann geschah, schildert Kurt J. Heinz im Christlichen Informationsforum:

Daß sie aber erst 45 Minuten später als geplant beginnen konnte, hatte sie nicht erwartet. Grund waren Störaktionen aus dem Kreis von Lesben und Schwulen, deren Interessen vom “Autonomen Lesben- und Schwulenreferat Köln LuSK” beim AStA vertreten werden. (…)

Düsing sollte attackiert werden, weil sie die Erklärung “Für Freiheit und Selbstbestimmung” zum Marburger Kongreß im Mai dieses Jahres unterzeichnet hatte. Aus der Sicht des “Autonomen Lesben- und Schwulenreferates Köln LuSK” war dies eine diskriminierende und homophobe Handlung. Nachdem sich Düsing nicht bereit fand, sich von der Erklärung zu distanzieren und sich deswegen auch nicht an einen “Runden Tisch” in der Universität zitieren ließ, war die Protestaktion beschlossene Sache. Damit war für reichlich Turbulenz gesorgt.

Die vielfachen Versuche, mit der Vorlesung zu beginnen, erstickten im lärmenden Getöse. (…)

Bedauert hatte Edith Düsing, daß dem Protestgeschehen kaum Einhalt geboten wurde. Der Prodekan der Philosophischen Fakultät, Professor Walter Pape, war zwar anwesend, aber nach dem Eindruck mehrerer Teilnehmer  schien er sich eher mit der Protesttruppe solidarisieren zu wollen, als für einen störungsfreien Vorlesungsbetrieb zu sorgen. “Ich stehe auf der Seite der Lesben und Schwulen und ich dulde keine diskriminierenden Äußerungen”, hatte er erklärt. Einige Zuhörer verstanden die Bekundungen des Prodekans als Solidaritätsadresse an die Störer einerseits und als Warnung an Edith Düsing andrerseits.(…)

Es wird keine Polizei geben, hatte der Rektor der Universität offenbar bereits zuvor versichert. Das Hausverbot könne nicht Frau Düsing, sondern nur der Rektor erteilen. Dies stand auf einer Regieanweisung Auszug, die an die zusammengetrommelten Lesben und Schwulen verteilt worden war. „Transparente, Fahnen, Küss-Flashmobs sitzend oder stehend, Aufstehen und den Rücken zu ihr stehen” … , Klatschen, Klopfen, Rufen, „möglichst alle Plätze im Hörsaal belegen” – dies alles gehörte zur vorbedachten Protestaktion. (…)

Bleibt nachzutragen, dass das Thema der Vorlesung – Schillers Konzept des “Höheren Selbst” – mit Homosexualität nicht das Geringste zu tun hatte. Es ging  den Linken nicht nur darum, die Äußerung einer bestimmten, völlig legitimen, Meinung zu verhindern, was schlimm genug gewesen wäre. Frau Düsing sollte nicht nur daran gehindert werden, bestimmte Dinge zu sagen, sondern daran, überhaupt irgend etwas zu sagen. Es ging dem roten Mob darum, Andersdenkenden demonstrativ ihre Bürgerrechte abzusprechen. Es ging ihm darum zu demonstrieren, dass er seine Gegner nicht als Menschen ansieht und deshalb weder ihre Würde noch ihre Rechte achtet. Was sich in Köln abspielte, enthielt unausgesprochen, aber unzweideutig, die Drohung mit Lynchjustiz.


Rettet die Klimapanik!

“Die ansteigenden Temperaturkurven der Neuzeit beginnen – ein praktischer statistischer Trick für Alarmisten – just am Ende der letzten “kleinen Eiszeit” vom 15. bis ins 19. Jahrhundert. Damals waren zwei Drittel des Nordmeeres von Packeis bedeckt, der Fischfang kam zeitweise zum Erliegen, Missernten mit Hungersnöten suchten immer wieder das europäische Festland heim. Wenn die Deutschen erführen, dass die natürliche Erwärmung der Neuzeit geradezu eine Voraussetzung für ihren Wohlstand ist, sie würden weiter Autos erfinden, bauen, verkaufen, fahren, glücklich sein und reich bleiben. Wie furchtbar!

Wolfram Weimer


Bundeswehr-Lehrmaterial von der Wehrmacht

Bundeswehr-Lehrmaterial von der Wehrmacht: Von Stalingrad nach Afghanistan

Linkes Ideologenpack, getarnt als “Wissenschaftler”, und linkes Schmiergesindel, getarnt als “Journalisten”: Sie werden keine Ruhe geben, bis sie die Bundeswehr kaputtgekriegt haben:

“Soldaten der Bundeswehr werden mit Lehrmaterial der Wehrmacht im Krieg für ihre Einsätze ausgebildet. Der Historiker Detlef Bald hat diese Praxis kritisch analysiert”, schreibt die taz, und im Grunde weiß man an dieser Stelle schon, was das heißt, und speziell, was bei der taz unter “kritisch” zu verstehen ist: keine Ahnung, viel Meinung. “Kritisch” ist, wer die linken Doktrinen so verinnerlicht hat, dass er sie gar nicht mehr in Frage stellen kann:

“Für den “harten Straßen-und Häuserkampf” liefert eine Heeresdienstvorschrift aus dem Jahr 1944 die “Anleitung für den Nahkampf”. Der Soldat sei so zu erziehen, dass er mit Handgranate und Schusswaffe den Gegner “niederkämpft”.”

Was denn sonst, du Pappnase?


Und nochmal Afghanistan

Die Bundesregierung will die Angehörigen der beim Luftangriff von Kundus getöteten Zivilisten entschädigen. Sie hat weder gesagt, wie sie Kombattanten von Nichtkombattanten unterscheiden will (wahrscheinlich werden die Angehörigen von Talibankämpfern mitentschädigt), noch hat sie uns darüber belehrt, ob sie aus eigener Machtvollkommenheit ein neues Kriegsvölkerrecht in Kraft gesetzt hat, wonach Zivilisten – und noch dazu Plünderer -, die sich in die Nähe von Kombattanten begeben, neuerdings zu schonen seien. Sie hat uns auch nicht darüber aufgeklärt, welche strategische Weisheit dahinter stehen soll, den Taliban mitzuteilen, dass Deutschland es in Zukunft als ein „Unrecht“ betrachten wird, auf sie – also die Taliban – zu schießen, sofern die das Kriegsverbrechen begehen, sich mit menschlichen Schutzschilden zu umgeben.

Was heißt das? Das heißt, dass die Bundesregierung weder einer militärischen noch einer juristischen Logik folgt, sondern einer Logik, die sie für „moralisch“ hält, weil sie in etwa dem entspricht, was man Kindern im Kindergarten beibringt. Die Regierung führt nicht, sondern gibt den infantilen Stimmungen einer von ihr selbst systematisch irregeführten Öffentlichkeit nach und erhebt den Vulgärpazifismus hysterischer Gutmenschen zur strategischen Doktrin. Zu einer Doktrin, für die deutsche Soldaten ihren Kopf hinhalten sollen, und für die die Regierung unsere Steuergelder veruntreut.

Da von den gegenwärtigen Oppositionsparteien keine grundsätzlich andere, höchstens eine schlimmere Politik zu erwarten ist, kommen wir um die Erkenntnis nicht herum, dass die Bundesrepublik von einer politischen Klasse geführt wird, der für die Leitung eines Staates sämtliche Voraussetzungen fehlen, und dass man sich nicht einmal mit den sprichwörtlichen “Ausnahmen” trösten kann, die “die Regel bestätigen”. Weil es solche Ausnahmen nicht gibt.


Volkskrankheit “Ludwigshafen”?

“Wenn man von „Ludwigshafen“ spricht, ist deshalb seither nicht nur jener tragische Brand in einem Wohnhaus gemeint, welcher neun Menschen das Leben kostete und der, wie die Staatsanwaltschaft später feststellte, „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ NICHT durch Brandstiftung verursacht worden war. Wenn man von „Ludwigshafen“ spricht, ist seither vor allem die Reaktion vieler Türken, ja fast aller muslimischen Zuwanderer in diesem Land gemeint, die ihrem Misstrauen und Hass ganz offen nachgaben. Gemeint ist damit aber auch der Auftritt von Tayyip Erdogan in der Köln-Arena. Gemeint ist damit nicht zuletzt allerdings auch, dass jene Helfer und Rettungskräfte in Ludwigshafen schamlos verleumdet und beleidigt wurden, die sich kurz zuvor noch unter Einsatz ihres eigenen Lebens und nach Kräften bemüht hatten, schlichtweg jeden Menschen aus dem brennenden Haus zu retten. Diese Menschen wurden verfemt und attackiert, weil sie Deutsche waren. Doch niemand sprach damals von „Europaphobie“ oder gar „Germanophobie“.

Franz Trinkbecher


“Wir können nicht einfach weitermachen wie bisher”

Allmählich zeigen sich Risse im Meinungskartell aus Wissenschaft, Medien und Politik, und die Blogosphäre darf sich zugutehalten, entscheidend dazu beigetragen zu haben.

Skandal um gehackte Mails: Deutsche Klimaforscher verlangen Reformen

titelt “Spiegel online” und fährt fort:

“Wir können nicht einfach weitermachen wie bisher”: Deutsche Klimaforscher protestieren nach der Affäre um geklaute Mails an einer britischen Universität.
(…)
“Wir können nicht einfach weitermachen wie bisher”, glaubt der Hamburger Klimatologe Hans von Storch und sagt zum SPIEGEL: “Wir brauchen grundlegende Reformen sowohl beim Weltklimarat, aber auch in der Frage, wie wir mit den Rohdaten für unsere Klimastatistiken umgehen.”
(…)
“In Zukunft sollten Leitautoren des Weltklimarats nicht mehr zu den dominanten Forschern eines Gebietes gehören, die dann den eigenen Veröffentlichungen und jenen ihrer Kumpels eine besonders starke Deutungskraft zuerkennen.”
(…)
“Was wir brauchen, ist maximale Transparenz. Sonst werden uns die Vorwürfe der Klimaskeptiker ewig begleiten”

Besonders dieser letzte Satz zeigt, wie sehr die Deutungshoheit der Mainstreammedien ins Wanken gekommen ist. Klimaskeptiker gibt es, seit es die Warnungen vor der Erderwärmung gibt; aber erst das Netz macht sie unbequem genug, die Klimatologen zu etwas zu nötigen, was eine wissenschaftliche Selbstverständlichkeit sein sollte: zur Transparenz.


Guttenbergs Neubewertung der Luftangriffe

“Wir sehen uns durch Minister Guttenbergs Entscheidung in unserer Wahrnehmung bestätigt, dass nicht die Person Minister Jung das Problem darstellte, sondern die dysfunktionale sicherheitspolitische Kultur, deren Teil er war.

Weblog Sicherheitspolitik.


Zwischen den Stühlen

“Warum glaubt ihr, sind Leute wie Alice Schwarzer, Giordano oder Broder auf unserer Seite?
Dieselben Menschen, die unsere Gesellschaft jahrelang sturmreif geschossen haben?
Weil sie Deutschland lieben und eine “konservative” Gesellschaft wollen?
Nein! Die sind ins islamkritische Lager gewechselt, weil der Islam die atheistische, links-liberale, entmannte, kunterbunt-infantile Sozialstaatsgesellschaft bedroht, die die 68er erichtet haben, und zwar mehr, als wir “Rechten” es je könnten!
Was diese “Paladine” zu uns getrieben hat ist die uralte Angst aller abgelebten Bonzen: dass ihr Regime zusammenbrechen und sie ihren eigenen Kerker kennenlernen könnten.
Und jetzt navigieren sie halt zwischen den Polen: den Islam mögen sie nicht, aber nach A auch B sagen und ein “Rechter” werden, dass wollen und können sie genauso wenig. Stattdessen schließen sie faule Kompromisse, glauben an den Euroislam ohne Islamismus und dass die multikulturelle Gesellschaft schon noch funktionieren wird, wenn man ihre ärgsten Triebe stutzt.”

Melmoth


Vermummte greifen Hamburger Polizeiwache an

Vermummte greifen Hamburger Polizeiwache an

“Hamburg (dpa) – Etwa zehn Vermummte haben in der Nacht eine Polizeiwache im Hamburger Schanzenviertel angegriffen. Sie warfen mehrere Fensterscheiben ein und zündeten einen Streifenwagen an. Das Fahrzeug brannte nach Angaben eines Polizeisprechers komplett aus; … “

Was für ein Staat ist das eigentlich, der es fertigbringt, in solchen Leuten etwas anderes als seine Feinde zu sehen?


Das LGF-Syndrom

Man sollte sich ja daran gewöhnt haben, dass die Reihen der Islamkritiker ungefähr so geschlossen sind wie das Hosentürchen von Bill Clinton, und an sich würde mich das auch nicht stören: Meinungsvielfalt ist ja nichts Schlechtes, wenn sie denn als legitim akzeptiert wird. Leider ist das oft genug nicht der Fall, und leider gibt es in der Szene allzu viele Leute, die glauben, sich selbst und ihren eigenen Anliegen eine möglicherweise fehlende gesellschaftliche Akzeptanz dadurch verschaffen zu müssen, dass sie sich von allem distanzieren, was als irgendwie “rechts” gilt. Was ich davon halte, habe ich schon in einigen Artikeln (z.B. “Linker McCarthyismus“, “Liberale und solche, die sich bloß so nennen“, “An alle, die erwägen, die ‘Piraten’ zu wählen“) dargelegt.

Es ist auffallend und wurde vor einigen Tagen hier schon diskutiert, dass etliche Medien, die lange Zeit als konservativ galten, ideologisch zu jener Sorte Liberalismus umschwenken, der mit Toleranz nichts schon deshalb nichts zu tun hat, weil er sich als Weltbeglückungsprojekt versteht.  Ich nenne dieses Phänomen “LGF-Syndrom”, weil der ehemals islamkritische amerikanische Blog “Little Green Footballs” damit den Anfang gemacht hat. Das vollentwickelte LGF-Syndrom ist dann zu diagnostizieren, wenn der Betroffene den manischen Drang hat, konservative Islamkritiker als Rechtsradikale zu verleumden.

Nun hat sich auch der Schweizer Blog Winkelried.info in jene traurige Phalanx eingereiht, die aus linken und liberalen Hexenjägern einerseits, aus vor ihnen zitternden Hosenscheißern andererseits besteht, und sich anlässlich der Schweizer Minarettentscheidung unter dem Titel “Bizarre Kameraden” jeden Beifall von rechts, speziell aber von “dem deutschen Blog PI, der grössten Anti-Islam-Hetzschleuder Europas” verbeten. Bizarre Kameraden, in der Tat.

Offenbar haben die Betreiber die Kommentarfunktion nach wenigen Kommentaren gesperrt (warum wohl?), was ich allerdings erst bemerkte, als ich meinen bereits fertigen Kommentar einstellen wollte. Daher gibt es diesen Kommentar jetzt hier statt bei Winkelried:

Man wundert sich ja schon, dass ausgerechnet ein Blog wie Winkelried (der selber keine herumliegende Bananenschale unerwähnt lassen kann, sofern ein Immigrant sie weggeworfen hat), meint, PI als „größte Anti-Islam-Hetzschleuder“ denunzieren zu müssen. Legt man eure Definition zugrunde, so gibt es jedenfalls noch mehr solcher Schleudern in der deutschen Blogosphäre, nicht nur PI. Zum Beispiel meinen eigenen Blog, korrektheiten.com. Nehmt diesen Blog bitte von eurer Blogroll, damit ihr euch nicht mit mir kompromittiert – und ich mich nicht mit euch:

Ich lege nämlich größten Wert darauf, nur in Blogs empfohlen zu werden, die von intelligenten und anständigen Menschen betrieben werden, und ich habe nicht den Eindruck, dass Winkelried.info noch in diese Kategorie gehört: PI mit seiner unzweideutig demokratischen, menschenrechtsorientierten Agenda in die „undemokratische Ecke“ einzuordnen zeugt bestenfalls von einem Mangel an politischem Urteilsvermögen. Nun, das würde ich euch noch verzeihen.

Ich würde euch sogar verzeihen, dass ihr offenbar zu jener Sorte von Einfaltspinseln gehört, die glauben, es gebe einen „Islam per se“, der mit dem Verhalten seiner Anhänger nichts zu tun habe, und gegen den man deshalb „nichts hat“.

Nicht verzeihen kann ich euch aber, dass ihr euch – offenbar aus bleicher Furcht vor der poststalinistischen Denunziationsmaschinerie eines politisch korrekten Medienmainstreams – an der paranoiden Hexenjagd „gegen Rechts“ (einschließlich der ideologisch motivierten Umdeutung zentraler politischer Begriffe, wie etwa „Demokratie“ oder eben “Rechts”) beteiligt. Das ist Appeasement im verächtlichen Sinne des Wortes: Das Krokodil des linken McCarthyismus füttern in der Hoffnung, als Letzter gefressen zu werden.

Und noch etwas: Euer Autor nennt sich „David Frankfurter“. Ich gehe davon aus, dass er nicht wirklich so heißt, sondern sich bloß als Netzpseudonym den Namen des Attentäters ausgeliehen hat, der Anfang 1936 den Schweizer Naziführer Wilhelm Gustloff ermordete. Die Wahl eines solchen Pseudonyms bedeutet in der heutigen politischen Lage nicht mehr und nicht weniger als die programmatische Billigung von Selbstjustiz als Mittel der politischen Auseinandersetzung, speziell wenn es um den “Kampf gegen Rechts” geht. Ihr entschuldigt schon, aber ich muss es ablehnen, mich von solchen Leuten über Demokratie belehren zu lassen.”


Kewil: Was bei Plasberg nicht gesagt wird

“Was bei Plasberg nicht gesagt wird

Natürlich hat die Schweizer Abstimmung mit dem Bild zu tun, das der Islam abgibt. Welche andere Religion sprengt weltweit eigene Mitglieder und Fremde in die Luft? Welche andere Religion peitscht Menschen aus und köpft sie? Welche andere Religion kleidet ihre Frauen in Säcke und bindet ihnen Schleier vor das Gesicht? Welche andere Religion schickt ihre überflüssige Unterschicht nach Europa und läßt sie da auf Kosten der Einheimischen ernähren? Welche andere Religion wandert hier in die Sozialhilfe ein und fordert dafür noch Extrawürste? Welche andere Religion ist so faul, unfähig und unwillig, die europäischen Sprachen zu lernen und sich hier anzupassen? Welche andere Religion schickt soviele Verbrecher und Intensivtäter auf unsere Straßen? Welche andere Religion produziert so viele Knastinsassen im Westen? Das wird nicht thematisiert!”

Kewil


Aus: Anschwellender Bocksgesang

“Zuweilen sollte man prüfen, was an der eigenen Toleranz echt und selbständig ist und was sich davon dem verklemmten deutschen Selbsthaß verdankt, der die Fremden willkommen heißt, damit hier, in seinem verhaßten Vaterland, sich die Verhältnisse endlich zu jener berühmten (“faschistoiden”) Kenntlichkeit entpuppen, wie es einst (und heimlich wohl bleibend) in der Verbrecher-Dialektik des linken Terrors hieß.

Intellektuelle sind freundlich zum Fremden, nicht um des Fremden willen, sondern weil sie grimmig sind gegen das Unsere und alles begrüßen, was es zerstört – wo solche Gemütsverkehrung ruchbar wird, und in Latenz geschieht dies vielerorts, scheint sie geradezu bereit und begierig, einzurasten mit einer rechten Perversion, der brutalen Affirmation.”

Botho Strauss


Cohn-Bendit: Muslime sollen Gelder aus Schweiz abziehen

Cohn-Bendit: Muslime sollen Gelder aus Schweiz abziehen

“«Die Kassen der Eidgenossenschaft leeren: das ist es, was man tun müsste. Auf dass Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate euren Finanzplatz verlassen», sagte Cohn-Bendit der Genfer Tageszeitung «Le Temps» und erinnerte an den Druck des US-Fiskus in der UBS-Affäre. Wenn diese Abstimmung wirtschaftliche Konsequenzen habe, würden es die Schweizer verstehen.

Das ist also Cohn-Bendits Demokratieverständnis.

Im April haben die christlichen Kirchen eine Volksabstimmung in Berlin über den Religionsunterricht  verloren. Was würde Cohn-Bendit wohl dazu sagen, wenn die Kirchen nun alle christlichen Unternehmer dazu aufrufen würden, in Berlin nicht mehr zu investieren? Würde er dann sagen  ”Wenn diese Abstimmung wirtschaftliche Konsequenzen hat, werden es die Berliner verstehen”? Oder würde er sagen, das sei eine unverschämte Erpressung des Souveräns?


Obamas Afghanistan-Strategie: Siegen unerwünscht!

Der wichtigste Punkt in Obamas Rede zur amerikanischen Strategie in Afghanistan ist die Ankündigung, dass der Rückzug im Juli 2011 beginnen werde.

Diese Aussage neutralisiert die Anstrengungen der vergangenen Monate und auch der kommenden Verstärkung amerikanischer Kräfte, die den Afghanen und den Aufständischen hätte signalisieren können, dass das Ziel des Westens in Afghanistan ein Sieg ist, und dass man alles dafür Erforderliche zu tun bereit ist. (…)

Alles, was die Aufständischen jetzt tun müssen, ist die Vermeidung einer sichtbaren Niederlage in den kommenden 18 Monaten. (…)

Es ist zu früh, von einer wahrscheinlichen Niederlage in Afghanistan zu sprechen, aber Obama hat in seiner Rede die Weichen entsprechend gestellt, und viel Zeit für Kurskorrekturen bleibt nicht.

Das Weblog Sicherheitspolitik, von dem diese Einschätzung stammt, und das ich wegen seiner mit militärischem Sachverstand untermauerten Analysen stets sehr gerne lese, trifft damit zwar einerseits den Nagel auf den Kopf. Mir scheint aber, dass „Sieg“ und „Niederlage“ Begriffe sind, die für die westliche – und das heißt: amerikanische – Afghanistan-Strategie keine Rolle spielen, jedenfalls nicht in ihrer herkömmlichen Bedeutung.

Afghanistan grenzt im Westen an den Iran, im Norden an ehemalige Sowjetrepubliken, die von Moskau als „nahes Ausland“ und eigene Interessensphäre gesehen werden, im Süden an Pakisten, dessen Atomwaffen in Griffweite von islamistischen Fanatikern sind, und im Osten an die aufstrebende Weltmacht China. Wer Afghanistan militärisch kontrolliert, verfügt über eine strategische Schlüsselposition, von der aus sich mindestens latenter Druck auf die vier genannten Staaten ausüben lässt.

In Afghanistan nicht präsent zu sein, hieße für die USA: in Mittelasien nicht präsent zu sein; denn ein anderer Stützpunkt steht ihnen in der Region nicht zur Verfügung, jedenfalls keiner, der nicht von einer potenziell feindlichen Macht kontrolliert wird.

Es geht nicht um die Taliban und nicht um Bin Laden; es geht nicht um den 11. September oder Terrorismus, und es geht schon überhaupt nicht um Frauenrechte oder dergleichen – solche Begründungen dienen allenfalls dazu, die Gefühle des heimischen Publikums zu manipulieren: Es geht um die Kontrolle Mittelasiens.

Diese Kontrolle müsste aber an dem Tage ihr Ende finden, an dem die Taliban besiegt, Afghanistan befriedet und die afghanische Regierung Herrin im eigenen Haus wäre, die den Abzug der amerikanischen Truppen fordern würde.

Deswegen darf das alles nicht geschehen: Der Krieg darf niemals enden!

Wenn man die Dinge unter dieser Prämisse betrachtet, versteht man,

  • warum die Bush-Regierung in den Monaten nach dem 11. September zögerte, von ihren europäischen Verbündeten Truppen in ausreichender Stärke zu fordern (die sie damals ohne Weiteres bekommen hätte);
  • warum Bin Laden aus einer bereits geschlossenen Falle entkommen konnte;
  • warum die Bush-Regierung die für einen Sieg in Afghanistan erforderlichen Truppen lieber in den Irak schickte;
  • warum die Bundeswehr von den Verbündeten für die beherzte Zerstörung der berühmten Tanklaster Klassenkeile bezog (es ging nämlich nicht darum, die „Zivilbevölkerung zu schonen“, sondern die Taliban zu schonen);
  • warum die Bundesregierung bis heute eine überzeugende Analyse der Lage in Afghanistan ebenso schuldig geblieben ist wie eine Definition der Kriegsziele: Das Mandat für die deutschen Truppen wird Mal um Mal verlängert, und keiner weiß warum;
  • und schließlich, warum Obama die oben zitierte, scheinbar so widersinnige Ankündigung trifft, ab 2011 aus Afghanistan abzuziehen.

Die Wahrheit, dass ein Sieg nicht gewollt ist, darf niemand aussprechen, weil sonst zu Hause die öffentliche Unterstützung für den Krieg zusammenbräche. Deswegen muss man dem amerikanischen Publikum, das allmählich ungeduldig wird, von Zeit zu Zeit eine neue Strategie unterbreiten, die – diesmal aber wirklch! – den Sieg zu bringen verspricht, und zgleich dafür sorgen, dass sie eben nicht zu einem Sieg führt.

Dem deutschen Publikum kann man solche Wahrheiten erst recht nicht zumuten, weil es sonst sofort den Abzug aller deutschen Streitkräfte fordern würde – und dies zu Recht!

Ich glaube schon, dass die Präsenz Amerikas in Mittelasien für seine europäischen Verbündeten, also auch für uns, einen gewissen Kollateralnutzen abwirft. Diesen Nutzen würden wir aber auch ohne eigene Kriegsbeteiligung einsacken. Schon deshalb ist mir der Preis zu hoch:

Was die USA aus ihrer Präsenz machen, obliegt ausschließlich ihrer Entscheidung, sie werden sich da nicht hineinreden lassen: Deutschland stellt also letztlich Hilfstruppen für eine Politik, die nicht von der gewählten deutschen Regierung mitkonzipiert wird, über die sie die deutsche Öffentlichkeit sogar belügen muss, und die ausschließlich eine amerikanische Weltmachtstrategie begünstigt.

Indem sie für eine solche Politik das Leben deutscher Soldaten riskiert und opfert, rückt die Bundesrepublik, ein demokratischer Staat, sich selbst in die Nähe absolutistischer Doudezfürstentümer des achtzehnten Jahrhunderts, die ihre Untertanen als Soldaten an fremde Mächte vermieteten.


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Vor 18 Monaten
Zwischenruf
  • Gut informiert

    Wir Bürger eines demokratischen Staates sind ja gottlob viel besser informiert als die bedauernswerten Untertanen totalitärer Diktaturen.

    Zumindest eine Information haben Letztere uns allerdings voraus: Sie wissen, wer ihr Propagandaminister ist.

    - # - 2010-03-03 20:39:02
  • Korruption in Griechenland

    Wer einen griechischen Beamten dazu kriegen will, einen Finger zu rühren, muss ihn mit im Durchschnitt 1355 Euro schmieren, sagt Transparency International.

    Eine Zahl, die nicht im alltäglichen Nachrichtenrauschen untergehen sollte. Eine Zahl, die deutsche Politiker parat haben sollten, wenn dieses Volk von Tricksern, Täuschern und Faulenzern wieder einmal - egal unter welchem Vorwand - deutsche Kassen anzapfen will.


    - # - 2010-03-02 19:12:44
  • Neues geistliches Liedgut

    Bischöfin Käßmann hat in der evangelischen Kirche neben vielen anderen Innovationen auch ein neues Gesangbuch durchgesetzt. (So alter Plunder wie "Eine feste Burg ist unser Gott" ist ja auch wirklich nicht mehr zeitgemäß.)

    Wundert Euch also nicht, wenn demnächst der Kirchenchor schmettert "Wir wollen einen heeeben, prost, prost, prost!"

    - # - 2010-02-23 21:32:23
  • Sturmtief Keziban

    Das neueste Sturmtief heißt "Keziban". Für die Sturmtiefs gilt jetzt auch schon die Migrantenquote.

    - # - 2010-02-01 22:10:38
  • Nur mal so'ne Frage

    Warum gibt es in unserem Land eigentlich keine Neokommunisten und Postnazis, sondern immer nur Postkommunisten und Neonazis?

    - # - 2010-01-31 22:34:03
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    Druckversion (pdf) von Eisvogel, ursprünglich veröffentlicht in ihrem Blog Acht der Schwerter am 2. Februar 2007 um 20:24 Ich möchte vier Geschichten erzählen. Die erste Geschichte ist von mir (so wie sich’s gehört: der Esel geht immer voran ) und sie trug sich vor vielen Jahren zu, als ich meine erste richtige Arbeitsstelle antrat. Neben einigen netten Männ […]

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