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	<title>Kommentare zu: Liberale und solche, die sich blo&#223; so nennen</title>
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	<description>Antitotalitäre, ideologiekritische, islamkritische politische Essays</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 09:39:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Das LGF-Syndrom &#124; Manfreds politische Korrektheiten</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-4240</link>
		<dc:creator>Das LGF-Syndrom &#124; Manfreds politische Korrektheiten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 19:46:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Liberale und solche, die sich blo&#223; so nennen [...]</description>
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		<title>Von: BeforeDawn</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2628</link>
		<dc:creator>BeforeDawn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 12:41:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Karsten + Rayson:
Angesichts der St&#228;rke des Tobaks, den insbesondere Du, K., hier verbreitest, mache ich mir doch die M&#252;he, einiges zu entgegnen:

1. Wenn Du hier Leuten, die wie Manfred denken, Hass unterstellst, ist das derartig absurd, dass Dein Motiv zu dieser Unterstellung wiederum nur Hass sein kann.

2. Wenn jemand fordert, die Zahl der Muslime in Deutschland m&#246;ge doch bitte begrenzt bleiben, dann fordert er nicht &quot;ethnische S&#228;uberungen&quot;, sondern nur das, was bis vor kurzem als Ausdruck des gesunden Menschenverstandes galt, jetzt aber pl&#246;tzlich in Europa, nicht aber in Afrika, im Orient und in Asien als Rassismus gilt, n&#228;mlich eine m&#246;glichst gro&#223;e Stabilit&#228;t und Homogenit&#228;t in der Zusammensetzung der Gesellschaft. Ich pers&#246;nlich sehe es so: Ich bin in Deutschland geboren, habe mein bisheriges Leben in Deutschland unter Deutschen verbracht, und ich will, dass das so bleibt. Das ist mein Recht, es gibt keine demokratische Legitimation, daran etwas zu &#228;ndern. W&#252;rde ich mich unter Anatoliern wohler f&#252;hlen als unter Deutschen, z&#246;ge ich dorthin und &#252;bern&#228;hme die dortigen Denkweisen und Gebr&#228;uche (z. B. bei Hochzeiten). Ein Recht auf freie Migration, wie es jetzt von nicht wenigen als Menschenrecht postuliert wird, ist legalisierter Hausfriedensbruch.

3. Wo Manfred von &quot;Clans&quot; und &quot;St&#228;mmen&quot; gesprochen hat, hatte er nat&#252;rlich die Welt als ganze im Auge, nicht aber speziell deutsche Gro&#223;stadtpopulationen. Dir wird vielleicht nicht entgangen sein, dass z. B. f&#252;r Iraker Stamm und Clan auch jetzt noch die prim&#228;re Identifikationsgr&#246;&#223;e sind: das gleiche gilt praktisch f&#252;r die gesamte Welt au&#223;erhalb der westlichen Industriel&#228;nder. Es gibt aber selbst in Deutschland noch Menschen, bei denen die Stammeszugeh&#246;rigkeit ein Teil der Identit&#228;t ist - wenn auch meist kein prominenter Teil mehr -. Bist Du schon mal in Bayern gewesen? Oder am Oberrhein und im Schwarzwald bei den &quot;Allemannen&quot;? Ich bin &#252;brigens ein Westfale, der sehr bedauert, dass in seiner Gegend das westf&#228;lische Platt ausgestorben ist. Ich finde, die deutsche Hochsprache muss nicht auch noch verdr&#228;ngt werden. (Tja, solche Leute gibt es noch!)

4)R.: Brauchst Du wirklich die Wissenschaft, um zu erkennen, dass die Erziehung eines Jungen durch zwei Lesben vielleicht seiner m&#228;nnlichen Identit&#228;tsbildung abtr&#228;glich sein k&#246;nnte? Vielleicht hast Du schon gemerkt, dass es inzwischen Leute gibt, die auch schon die fast ausschlie&#223;liche schulische Erziehung der Jungen durch weibliche Lehrkr&#228;fte f&#252;r bedenklich halten?
Wie weit muss man von allen guten Geistern
verlassen sein, um in dieser Frage nicht aus sich selbst heraus zu der richtigen Einsicht zu kommen? Und: hast Du auch schon mal davon geh&#246;rt, dass Wissenschaftler k&#228;uflich sind? (Allerdings: Volker Beck ist &quot;durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse&quot; zu der Einsicht gelangt, dass es verfehlt w&#228;re, das Projekt der Legalisierung der P&#228;dophilie weiter zu betreiben.) 

5)Eure Ausf&#252;hrungen sind auch mir der klare Beweis, dass der Liberalismus Eurer Couleur ein geschlossenes, zum Fundamentalistischen neigendes Denksystem ist: Ihr seid Ideologen. Konservatismus ist hingegen keine Ideologie in diesem Sinne, weil sie von der Realit&#228;tserfahrung auf ein funktionierendes Staats- und Gesellschaftssystem schlie&#223;t, und nicht von einem vorgefassten Ideal ausgehend eine Gesellschaftsver&#228;nderung durchsetzen will.

6)Als langj&#228;hriger P&#228;dagoge sage ich einfach mal: Klares Denken und Sprechen ist prinzipiell erlernbar, wenn auch vielleicht nicht f&#252;r alle; man muss nur erstmal die ideologische Realit&#228;tsresistenz und Voreingenommenheit ablegen, die einem ein falsches Menschenbild vorgaukeln. - 
Wo man das lernen kann? Nun, z. B. hier, auf diesem Blog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten + Rayson:<br />
Angesichts der St&#228;rke des Tobaks, den insbesondere Du, K., hier verbreitest, mache ich mir doch die M&#252;he, einiges zu entgegnen:</p>
<p>1. Wenn Du hier Leuten, die wie Manfred denken, Hass unterstellst, ist das derartig absurd, dass Dein Motiv zu dieser Unterstellung wiederum nur Hass sein kann.</p>
<p>2. Wenn jemand fordert, die Zahl der Muslime in Deutschland m&#246;ge doch bitte begrenzt bleiben, dann fordert er nicht &#8220;ethnische S&#228;uberungen&#8221;, sondern nur das, was bis vor kurzem als Ausdruck des gesunden Menschenverstandes galt, jetzt aber pl&#246;tzlich in Europa, nicht aber in Afrika, im Orient und in Asien als Rassismus gilt, n&#228;mlich eine m&#246;glichst gro&#223;e Stabilit&#228;t und Homogenit&#228;t in der Zusammensetzung der Gesellschaft. Ich pers&#246;nlich sehe es so: Ich bin in Deutschland geboren, habe mein bisheriges Leben in Deutschland unter Deutschen verbracht, und ich will, dass das so bleibt. Das ist mein Recht, es gibt keine demokratische Legitimation, daran etwas zu &#228;ndern. W&#252;rde ich mich unter Anatoliern wohler f&#252;hlen als unter Deutschen, z&#246;ge ich dorthin und &#252;bern&#228;hme die dortigen Denkweisen und Gebr&#228;uche (z. B. bei Hochzeiten). Ein Recht auf freie Migration, wie es jetzt von nicht wenigen als Menschenrecht postuliert wird, ist legalisierter Hausfriedensbruch.</p>
<p>3. Wo Manfred von &#8220;Clans&#8221; und &#8220;St&#228;mmen&#8221; gesprochen hat, hatte er nat&#252;rlich die Welt als ganze im Auge, nicht aber speziell deutsche Gro&#223;stadtpopulationen. Dir wird vielleicht nicht entgangen sein, dass z. B. f&#252;r Iraker Stamm und Clan auch jetzt noch die prim&#228;re Identifikationsgr&#246;&#223;e sind: das gleiche gilt praktisch f&#252;r die gesamte Welt au&#223;erhalb der westlichen Industriel&#228;nder. Es gibt aber selbst in Deutschland noch Menschen, bei denen die Stammeszugeh&#246;rigkeit ein Teil der Identit&#228;t ist &#8211; wenn auch meist kein prominenter Teil mehr -. Bist Du schon mal in Bayern gewesen? Oder am Oberrhein und im Schwarzwald bei den &#8220;Allemannen&#8221;? Ich bin &#252;brigens ein Westfale, der sehr bedauert, dass in seiner Gegend das westf&#228;lische Platt ausgestorben ist. Ich finde, die deutsche Hochsprache muss nicht auch noch verdr&#228;ngt werden. (Tja, solche Leute gibt es noch!)</p>
<p>4)R.: Brauchst Du wirklich die Wissenschaft, um zu erkennen, dass die Erziehung eines Jungen durch zwei Lesben vielleicht seiner m&#228;nnlichen Identit&#228;tsbildung abtr&#228;glich sein k&#246;nnte? Vielleicht hast Du schon gemerkt, dass es inzwischen Leute gibt, die auch schon die fast ausschlie&#223;liche schulische Erziehung der Jungen durch weibliche Lehrkr&#228;fte f&#252;r bedenklich halten?<br />
Wie weit muss man von allen guten Geistern<br />
verlassen sein, um in dieser Frage nicht aus sich selbst heraus zu der richtigen Einsicht zu kommen? Und: hast Du auch schon mal davon geh&#246;rt, dass Wissenschaftler k&#228;uflich sind? (Allerdings: Volker Beck ist &#8220;durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse&#8221; zu der Einsicht gelangt, dass es verfehlt w&#228;re, das Projekt der Legalisierung der P&#228;dophilie weiter zu betreiben.) </p>
<p>5)Eure Ausf&#252;hrungen sind auch mir der klare Beweis, dass der Liberalismus Eurer Couleur ein geschlossenes, zum Fundamentalistischen neigendes Denksystem ist: Ihr seid Ideologen. Konservatismus ist hingegen keine Ideologie in diesem Sinne, weil sie von der Realit&#228;tserfahrung auf ein funktionierendes Staats- und Gesellschaftssystem schlie&#223;t, und nicht von einem vorgefassten Ideal ausgehend eine Gesellschaftsver&#228;nderung durchsetzen will.</p>
<p>6)Als langj&#228;hriger P&#228;dagoge sage ich einfach mal: Klares Denken und Sprechen ist prinzipiell erlernbar, wenn auch vielleicht nicht f&#252;r alle; man muss nur erstmal die ideologische Realit&#228;tsresistenz und Voreingenommenheit ablegen, die einem ein falsches Menschenbild vorgaukeln. &#8211;<br />
Wo man das lernen kann? Nun, z. B. hier, auf diesem Blog.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: submarine</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2627</link>
		<dc:creator>submarine</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 12:23:04 +0000</pubDate>
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		<description>Mir stellt sich der Kamm.
Die sogenannten Liberalen haben den „neuen (sozialistischen) Menschen“ à la Habermas voll verinnerlicht.Die Tragik daran ist, dass es ihnen nicht einmal mehr bewusst ist. Gehirnw&#228;sche pur hat gewirkt. Generation Bl&#246;d in voller Aktion.
Die  Ich-Identit&#228;t  bezieht der „neue Mensch“ nat&#252;rlich nicht  mehr durch  seiner Familie, er
identifiziert sich weder &#252;ber die Familie, noch &#252;ber den Clan, die Nation oder den Staat, sondern ausschliesslich mit seinen jeweiligen  Kommunikationspartnern, wo auch immer.
Ha, ha, der Homo communicativus verdankt sich vollst&#228;ndig dem gesellschaftlichen Kollektiv, er ist alles durch die Gesellschaft und alles f&#252;r die Gesellschaft. Homo communicativus bindet sich doch nicht an Glaubensinhalte oder Werte, auch nicht an antiquierte Moralnormen wie etwa die Zehn Gebote, er folgt ausschliesslich  den Verhaltenserwartungen des Kommunikationspartners. 
Homo communicativus hat alle bisherigen Verhaltensnormen  als repressiv durchschaut und hinter sich gelassen.  Er hat sich befreit. Homo communicativus kennt nur eines: Ich muss mich so verhalten, wie es Andere von mir erwarten. Und da sich alle daran halten, stehen wir da, wo wir sind. Am Abgrund. Und morgen sind wir einen Schritt weiter.
Ich k&#246;nnte kotzen (Entschuldigung).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir stellt sich der Kamm.<br />
Die sogenannten Liberalen haben den „neuen (sozialistischen) Menschen“ à la Habermas voll verinnerlicht.Die Tragik daran ist, dass es ihnen nicht einmal mehr bewusst ist. Gehirnw&#228;sche pur hat gewirkt. Generation Bl&#246;d in voller Aktion.<br />
Die  Ich-Identit&#228;t  bezieht der „neue Mensch“ nat&#252;rlich nicht  mehr durch  seiner Familie, er<br />
identifiziert sich weder &#252;ber die Familie, noch &#252;ber den Clan, die Nation oder den Staat, sondern ausschliesslich mit seinen jeweiligen  Kommunikationspartnern, wo auch immer.<br />
Ha, ha, der Homo communicativus verdankt sich vollst&#228;ndig dem gesellschaftlichen Kollektiv, er ist alles durch die Gesellschaft und alles f&#252;r die Gesellschaft. Homo communicativus bindet sich doch nicht an Glaubensinhalte oder Werte, auch nicht an antiquierte Moralnormen wie etwa die Zehn Gebote, er folgt ausschliesslich  den Verhaltenserwartungen des Kommunikationspartners.<br />
Homo communicativus hat alle bisherigen Verhaltensnormen  als repressiv durchschaut und hinter sich gelassen.  Er hat sich befreit. Homo communicativus kennt nur eines: Ich muss mich so verhalten, wie es Andere von mir erwarten. Und da sich alle daran halten, stehen wir da, wo wir sind. Am Abgrund. Und morgen sind wir einen Schritt weiter.<br />
Ich k&#246;nnte kotzen (Entschuldigung).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2626</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 10:53:10 +0000</pubDate>
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		<description>Das sind so die M&#228;tzchen, mit denen sogenannte &quot;Liberale&quot; verfahren: 

Ich beziehe Sippe, Clan und Stamm ein, um deutlich zu machen, dass solche Loyalit&#228;ten sich nicht nur auf den modernen Nationalstaat beziehen, sondern auch schon in Zeiten galten, als es den noch nicht gab, nur eben in Bezug auf andersgeartete Einheiten (weil mir sonst, wie es schon wiederholt geschehen ist, der Vorwurf gemacht wird, ich w&#252;rde unhistorisch denken und anachronistisch heutige 
Verh&#228;ltnisse in die Vergangenheit zur&#252;ckprojizieren), und was geschieht? Man unterstellt mir, ich wollte ethnische S&#228;uberungen rechtfertigen! Widerlicher, verlogener und dreckiger gings wohl nicht?

Eigentlich sollte ich es damit bewenden lassen. Ich bin aber so gn&#228;dig, wenigstens kurz auf die anderen Punkte einzugehen:

&quot;Zur Diskussion geh&#246;rt, dass man sich fragt, wie der Andere denkt, und versucht, eine Basis zu finden.&quot; Rayson ist nicht der erste Liberale, der irrigerweise glaubt, mein Blog sei Speaker&#039;s Corner. &lt;em&gt;Wenn&lt;/em&gt; er aber glaubt, eine Diskussion f&#252;hren zu m&#252;ssen (ich selbst lege keinen Wert darauf), dann sollte er in der Tat das tun, was Du empfiehlst, was er aber nicht tut, n&#228;mlich sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen. Du selbst tust es &#252;brigens auch nicht, Du  versuchst mir nur Dinge in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe.
 
Es geht nicht um Gef&#252;hle, sondern um konkrete Solidarit&#228;tserwartungen. Weil das so ist, gibt es nichts zu &quot;beurteilen&quot;. Politische Loyalit&#228;ten wachsen &#252;ber Jahrhunderte; in unserem Fall ist ihr prim&#228;rer Bezugspunkt der Nationalstaat. In einer Demokratie muss das auch so sein, weil Demokratie als kollektive Selbstbestimmung konzipiert ist, und diese setzt einen unterstellbaren Konsens &#252;ber die Existenz eines solchen Kollektivs voraus, das nicht einfach eine Summe von Individuen ist. Wo es keine Nation gibt, h&#246;ren die Menschen nicht auf, sich gruppenweise zu definieren, nur dass die Gruppe dann eben nicht das Staatsvolk ist, sondern eine andere, in der Regel eine ethnisch definierte Teilmenge der Gesamtb&#252;rgerschaft. Handelt es sich dabei um eine Minderheit, so ist das Mehrheitsprinzip - und das  hei&#223;t: die Demokratie - nicht mehr zu legitimieren, weil die Minderheit dann mit Fug und Recht argumentieren kann, das Mehrheitsprinzip verletze ihr Recht auf Selbstbestimmung. Nat&#252;rlich muss es nicht immer und unter allen Umst&#228;nden der Nationalstaat sein (allerdings nur dann nicht, wenn man die Demokratie zur Disposition stellt), es gibt auch andere Solidargemeinschaften, die Gegenstand politischer Loyalit&#228;ten sein k&#246;nnen; aus der Geschichte kennen wir zum Beispiel Sippen, Clans und St&#228;mme, deren Existenz man aber nicht erw&#228;hnen darf, weil man sonst von sogennanten &quot;Liberalen&quot; (die keine sind, jedenfalls nicht im traditionellen Sinne, weil linkstotalit&#228;re Demagogen bis vor wenigen Jahren noch nicht die Stirn hatten, sich ausgerechnet &quot;liberal&quot; zu nennen), als potenzieller V&#246;lkerm&#246;rder verleumdet wird!

O ja, es gibt also andere M&#246;glichkeiten, Strukturen politischer Solidarit&#228;t zu etablieren. Wer aber kein &quot;Liberaler&quot; und daher auch nicht bereit ist, nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, alle Geschichtsb&#252;cher in den Ofen zu stecken, wei&#223;, mit welch unglaublichen Qualen der &#220;bergang von vorgeschichtlichen Stammesgesellschaften zu antiken Hochkulturen, von dort zur&#252;ck zum feudalen Personenverband, von diesem wiederum zum modernen Territorial- und Nationalstaat verbunden war. Und ist deshalb nicht bereit, vorhandene Strukturen zu zerst&#246;ren und zerst&#246;ren zu lassen, nur weil halbgebildete &quot;Liberale&quot; meinen, man k&#246;nne es ins Ermessen des Einzelnen stellen, sich Solidarit&#228;tsstrukturen, die ihrer Natur nach im gesellschaftlichen Ma&#223;stab wechselseitig sein m&#252;ssen, individuell selbst auszusuchen, und dabei den grundlegenden Unterschied zwischen einem Sportverein und einer Nation unter den Tisch fallen lassen.

Soviel nur im Telegrammstil. Und jetzt halte Dich bitte an Dein Versprechen: &quot;Ich werde Dich mit Sicherheit mit weiteren Kommentare verschonen, auch ohne darum von Dir explizit gebeten zu werden, Manfred.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind so die M&#228;tzchen, mit denen sogenannte &#8220;Liberale&#8221; verfahren: </p>
<p>Ich beziehe Sippe, Clan und Stamm ein, um deutlich zu machen, dass solche Loyalit&#228;ten sich nicht nur auf den modernen Nationalstaat beziehen, sondern auch schon in Zeiten galten, als es den noch nicht gab, nur eben in Bezug auf andersgeartete Einheiten (weil mir sonst, wie es schon wiederholt geschehen ist, der Vorwurf gemacht wird, ich w&#252;rde unhistorisch denken und anachronistisch heutige<br />
Verh&#228;ltnisse in die Vergangenheit zur&#252;ckprojizieren), und was geschieht? Man unterstellt mir, ich wollte ethnische S&#228;uberungen rechtfertigen! Widerlicher, verlogener und dreckiger gings wohl nicht?</p>
<p>Eigentlich sollte ich es damit bewenden lassen. Ich bin aber so gn&#228;dig, wenigstens kurz auf die anderen Punkte einzugehen:</p>
<p>&#8220;Zur Diskussion geh&#246;rt, dass man sich fragt, wie der Andere denkt, und versucht, eine Basis zu finden.&#8221; Rayson ist nicht der erste Liberale, der irrigerweise glaubt, mein Blog sei Speaker&#8217;s Corner. <em>Wenn</em> er aber glaubt, eine Diskussion f&#252;hren zu m&#252;ssen (ich selbst lege keinen Wert darauf), dann sollte er in der Tat das tun, was Du empfiehlst, was er aber nicht tut, n&#228;mlich sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen. Du selbst tust es &#252;brigens auch nicht, Du  versuchst mir nur Dinge in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe.</p>
<p>Es geht nicht um Gef&#252;hle, sondern um konkrete Solidarit&#228;tserwartungen. Weil das so ist, gibt es nichts zu &#8220;beurteilen&#8221;. Politische Loyalit&#228;ten wachsen &#252;ber Jahrhunderte; in unserem Fall ist ihr prim&#228;rer Bezugspunkt der Nationalstaat. In einer Demokratie muss das auch so sein, weil Demokratie als kollektive Selbstbestimmung konzipiert ist, und diese setzt einen unterstellbaren Konsens &#252;ber die Existenz eines solchen Kollektivs voraus, das nicht einfach eine Summe von Individuen ist. Wo es keine Nation gibt, h&#246;ren die Menschen nicht auf, sich gruppenweise zu definieren, nur dass die Gruppe dann eben nicht das Staatsvolk ist, sondern eine andere, in der Regel eine ethnisch definierte Teilmenge der Gesamtb&#252;rgerschaft. Handelt es sich dabei um eine Minderheit, so ist das Mehrheitsprinzip &#8211; und das  hei&#223;t: die Demokratie &#8211; nicht mehr zu legitimieren, weil die Minderheit dann mit Fug und Recht argumentieren kann, das Mehrheitsprinzip verletze ihr Recht auf Selbstbestimmung. Nat&#252;rlich muss es nicht immer und unter allen Umst&#228;nden der Nationalstaat sein (allerdings nur dann nicht, wenn man die Demokratie zur Disposition stellt), es gibt auch andere Solidargemeinschaften, die Gegenstand politischer Loyalit&#228;ten sein k&#246;nnen; aus der Geschichte kennen wir zum Beispiel Sippen, Clans und St&#228;mme, deren Existenz man aber nicht erw&#228;hnen darf, weil man sonst von sogennanten &#8220;Liberalen&#8221; (die keine sind, jedenfalls nicht im traditionellen Sinne, weil linkstotalit&#228;re Demagogen bis vor wenigen Jahren noch nicht die Stirn hatten, sich ausgerechnet &#8220;liberal&#8221; zu nennen), als potenzieller V&#246;lkerm&#246;rder verleumdet wird!</p>
<p>O ja, es gibt also andere M&#246;glichkeiten, Strukturen politischer Solidarit&#228;t zu etablieren. Wer aber kein &#8220;Liberaler&#8221; und daher auch nicht bereit ist, nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, alle Geschichtsb&#252;cher in den Ofen zu stecken, wei&#223;, mit welch unglaublichen Qualen der &#220;bergang von vorgeschichtlichen Stammesgesellschaften zu antiken Hochkulturen, von dort zur&#252;ck zum feudalen Personenverband, von diesem wiederum zum modernen Territorial- und Nationalstaat verbunden war. Und ist deshalb nicht bereit, vorhandene Strukturen zu zerst&#246;ren und zerst&#246;ren zu lassen, nur weil halbgebildete &#8220;Liberale&#8221; meinen, man k&#246;nne es ins Ermessen des Einzelnen stellen, sich Solidarit&#228;tsstrukturen, die ihrer Natur nach im gesellschaftlichen Ma&#223;stab wechselseitig sein m&#252;ssen, individuell selbst auszusuchen, und dabei den grundlegenden Unterschied zwischen einem Sportverein und einer Nation unter den Tisch fallen lassen.</p>
<p>Soviel nur im Telegrammstil. Und jetzt halte Dich bitte an Dein Versprechen: &#8220;Ich werde Dich mit Sicherheit mit weiteren Kommentare verschonen, auch ohne darum von Dir explizit gebeten zu werden, Manfred.&#8221;</p>
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		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2625</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 22:16:48 +0000</pubDate>
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		<description>So, n&#228;chste Runde.

Was ich jetzt schreibe, ist meine ganz pers&#246;nliche Perspektive, kann aber in vergleichbaren Termini auch auf andere Personen in meinem Umfeld, meinem Bekanntenkreis und unter jenen, mit denen ich mir uneinig bin, &#252;bertragen werden.

Warum kein &quot;omnium contra omnes&quot;, warum nicht einmal ein &quot;pars contra toto&quot;?

Ich bin Mitglied meiner kleinen Familie, bestehend aus Mann und Schwiegermutter, f&#252;r die ich wie ein L&#246;we k&#228;mpfen w&#252;rde. Ich bin Mitglied einer Nachbarschaft, von denen ich manche mehr mag und manche weniger, die aber alle meine Nachbarn sind, f&#252;r die ich Zweifelsfall da bin. Weil sie in meiner N&#228;he leben.

Ich geh&#246;re diversen Vereinen an, in denen es zum Teil Sitte ist, jeden Sonntag die Nationalhymne zu singen. Zusammen bilden diese Vereine und viele Menschen um mich herum das Dorf, in dem ich lebe, und f&#252;r das ich einstehen w&#252;rde. In diesem Dorf schlafen noch etliche Menschen, ohne am Dorfleben teilzunehmen - trotzdem sind sie f&#252;r mich wichtiger als andere Menschen.

Ich lebe in meiner Stadt, deren Menschen mir etwas bedeuten, ob sie nun in  Anatolien geboren sind, in Schweden oder in meinem Dorf. Ich lebe in einem Bundesland, das ich liebe. Ich lebe in einem Staat, an den ich glaube, und von dessen Idealen ich &#252;berzeugt bin. Die Menschen meines Kontinents teilen meine kulturellen &#220;berzeugungen &#252;berwiegend, und sie scheinen mir n&#228;her als andere Menschen. Und alle Menschen auf der Welt sind Menschen, mit &#228;hnlichen Empfindungen von Schmerz, von Liebe und den unterschiedlichen Loyalit&#228;ten, die ich geschildert habe.

Von unten nach oben Zuneigungen und Loyalit&#228;ten. Schw&#228;cher werdend, ja. Aber unten stark und voller &#220;berzeugung. Nun fahre ich 400 Kilometer und treffe dort Menschen, die einem &#228;hnlichen Verein angeh&#246;ren, und sie sind mir n&#228;her, als die Bewohner der benachbarten Orte. Wie soll ich da entscheiden? Und darf ich nicht froh sein, nicht entscheiden zu m&#252;ssen?

Ich bin nicht deswegen Liberaler, weil ich glaube, dass das Individuum alle sozialen Bindungen ersetzen kann. Auch nicht deswegen, weil ich glaube, dass man alle sozialen Systeme von heute auf morgen durch neue ersetzen k&#246;nnte. Meine liberale &#220;berzeugung beruht auf der Wissen, dass jede soziale Bindung wertvoll ist, eben weil sie dem &quot;omnium contra omnes&quot; entgegenwirkt - dass ich aber nicht beurteilen kann, welche Bindungen es sind, die wirken.

Dass aber &quot;Clan, Stamm, Sippe&quot; l&#228;ngst erledigt sind, das kann nun jeder sehen. Und wer sich zu diesen bekennt, der versucht, Realit&#228;ten des menschlichen Zusammenlebens zu &#228;ndern - sprich: Vertreibungen und ethnische S&#228;uberungen zu begr&#252;nden. Derjenige ist nicht einmal konservativ, sondern lediglich ha&#223;erf&#252;llt. Und demjenigen spreche ich meine Kampfbereitschaft aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, n&#228;chste Runde.</p>
<p>Was ich jetzt schreibe, ist meine ganz pers&#246;nliche Perspektive, kann aber in vergleichbaren Termini auch auf andere Personen in meinem Umfeld, meinem Bekanntenkreis und unter jenen, mit denen ich mir uneinig bin, &#252;bertragen werden.</p>
<p>Warum kein &#8220;omnium contra omnes&#8221;, warum nicht einmal ein &#8220;pars contra toto&#8221;?</p>
<p>Ich bin Mitglied meiner kleinen Familie, bestehend aus Mann und Schwiegermutter, f&#252;r die ich wie ein L&#246;we k&#228;mpfen w&#252;rde. Ich bin Mitglied einer Nachbarschaft, von denen ich manche mehr mag und manche weniger, die aber alle meine Nachbarn sind, f&#252;r die ich Zweifelsfall da bin. Weil sie in meiner N&#228;he leben.</p>
<p>Ich geh&#246;re diversen Vereinen an, in denen es zum Teil Sitte ist, jeden Sonntag die Nationalhymne zu singen. Zusammen bilden diese Vereine und viele Menschen um mich herum das Dorf, in dem ich lebe, und f&#252;r das ich einstehen w&#252;rde. In diesem Dorf schlafen noch etliche Menschen, ohne am Dorfleben teilzunehmen &#8211; trotzdem sind sie f&#252;r mich wichtiger als andere Menschen.</p>
<p>Ich lebe in meiner Stadt, deren Menschen mir etwas bedeuten, ob sie nun in  Anatolien geboren sind, in Schweden oder in meinem Dorf. Ich lebe in einem Bundesland, das ich liebe. Ich lebe in einem Staat, an den ich glaube, und von dessen Idealen ich &#252;berzeugt bin. Die Menschen meines Kontinents teilen meine kulturellen &#220;berzeugungen &#252;berwiegend, und sie scheinen mir n&#228;her als andere Menschen. Und alle Menschen auf der Welt sind Menschen, mit &#228;hnlichen Empfindungen von Schmerz, von Liebe und den unterschiedlichen Loyalit&#228;ten, die ich geschildert habe.</p>
<p>Von unten nach oben Zuneigungen und Loyalit&#228;ten. Schw&#228;cher werdend, ja. Aber unten stark und voller &#220;berzeugung. Nun fahre ich 400 Kilometer und treffe dort Menschen, die einem &#228;hnlichen Verein angeh&#246;ren, und sie sind mir n&#228;her, als die Bewohner der benachbarten Orte. Wie soll ich da entscheiden? Und darf ich nicht froh sein, nicht entscheiden zu m&#252;ssen?</p>
<p>Ich bin nicht deswegen Liberaler, weil ich glaube, dass das Individuum alle sozialen Bindungen ersetzen kann. Auch nicht deswegen, weil ich glaube, dass man alle sozialen Systeme von heute auf morgen durch neue ersetzen k&#246;nnte. Meine liberale &#220;berzeugung beruht auf der Wissen, dass jede soziale Bindung wertvoll ist, eben weil sie dem &#8220;omnium contra omnes&#8221; entgegenwirkt &#8211; dass ich aber nicht beurteilen kann, welche Bindungen es sind, die wirken.</p>
<p>Dass aber &#8220;Clan, Stamm, Sippe&#8221; l&#228;ngst erledigt sind, das kann nun jeder sehen. Und wer sich zu diesen bekennt, der versucht, Realit&#228;ten des menschlichen Zusammenlebens zu &#228;ndern &#8211; sprich: Vertreibungen und ethnische S&#228;uberungen zu begr&#252;nden. Derjenige ist nicht einmal konservativ, sondern lediglich ha&#223;erf&#252;llt. Und demjenigen spreche ich meine Kampfbereitschaft aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2624</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 21:56:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich werde Dich mit Sicherheit mit weiteren Kommentare verschonen, auch ohne darum von Dir explizit gebeten zu werden, Manfred.

Du hast Raysons Beitrag kaum gelesen. Du hast nicht versucht, die Grundlagen seines, unseres Denkens zu verstehen. Oder es ist Dir egal, das kann auch sein. Jedenfalls willst Du solche Sachen nicht h&#246;ren. Aber wenn es um echte Diskussionen geht, dann reicht das einfach nicht, dann ist es nur Fresse aufmachen, ohne reden zu wollen. Zur Diskussion geh&#246;rt, dass man sich fragt, wie der Andere denkt, und versucht, eine Basis zu finden.

Als Beispiel will ich das gerade mal mit Dir gemeinsam versuchen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass das, was jetzt im Iran geschieht, mich in &#228;hnliche Gedankeng&#228;nge gebracht hat.

Vorausgeschickt: &#220;ber PI spreche ich deswegen nicht, weil ich diese Site f&#252;r unreflektiert aggressiv, f&#252;r unsinnig und auf Klickzahlen gerichtet halte. Dass sie dar&#252;ber hinaus radikal rechts sein mag, ist eigentlich kein Problem. Radikal (und nicht extrem!) rechte und linke Parteien, Websites und Meinungs&#228;u&#223;erungen sind nun einmal Teil unseres Systems, das ich f&#252;r eines der Besten und Ausgewogensten halte.

Jetzt aber zu Deinen Argumenten:

&lt;blockquote&gt;Wer keine Erkl&#228;rung daf&#252;r anbieten kann, warum unsere Gesellschaft nicht in ihre Bestandteile zerf&#228;llt, nicht so aussieht wie w&#228;hrend des Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieges, nicht irgendwelchen gewaltdurchtr&#228;nkten Drittweltslums &#228;hnelt, nicht von Warlords regiert wird, nicht in einem Krieg aller gegen alle zerbricht; wer das alles vielmehr f&#252;r ganz selbstverst&#228;ndlich h&#228;lt, kann nicht verstehen, was ich hier schreibe!&lt;/blockquote&gt;

Ich habe eine Erkl&#228;rung, aber die entspricht nicht Deiner: Ich glaube nicht, dass es nur das Volk ist. Ich glaube auch nicht, dass es nur die Familie ist. Weiterhin glaube ich, dass &quot;Clans&quot; und &quot;St&#228;mme&quot; in unserer Zeit auch nur irgendeinen Sinn machen. Jedenfalls k&#246;nnte niemand, den ich kenne, sagen, zu  welchem Clan oder Stamm er geh&#246;rt. Vielleicht ausgenommen der Tatsache, dass ich heute zuf&#228;llig las, dass ich wohl durch 1700 Jahre Vermischung mich dem Volk oder Stamm der Brukterer zugeh&#246;rig f&#252;hlen sollte - und irgendwie eine Verbundenheit zu anderen &quot;Sachsen&quot; f&#252;hle, die mich regelm&#228;&#223;ig lustige Bemerkungen in Richtung der mich umgebenden &quot;Franken&quot; machen l&#228;sst.

Nein, wirklich, Manfred, wenn wir &#252;ber das von Dir angesprochene Problem reden wollen, dann sollten wir solche antiquierten Begriffe doch hinwegsehen und uns fragen, was heute wirklich die Zugeh&#246;rigkeitsgef&#252;hle erzeugt, die St&#228;mmen, Sippen und Clans l&#228;ngst verloren gegangen sind. Und weil ich nicht wei&#223;, wieviele Zeichen Deine Kommentarfunktion mitmacht, klicke ich jetzt auch &quot;Senden&quot; und mache im n&#228;chsten Feld weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde Dich mit Sicherheit mit weiteren Kommentare verschonen, auch ohne darum von Dir explizit gebeten zu werden, Manfred.</p>
<p>Du hast Raysons Beitrag kaum gelesen. Du hast nicht versucht, die Grundlagen seines, unseres Denkens zu verstehen. Oder es ist Dir egal, das kann auch sein. Jedenfalls willst Du solche Sachen nicht h&#246;ren. Aber wenn es um echte Diskussionen geht, dann reicht das einfach nicht, dann ist es nur Fresse aufmachen, ohne reden zu wollen. Zur Diskussion geh&#246;rt, dass man sich fragt, wie der Andere denkt, und versucht, eine Basis zu finden.</p>
<p>Als Beispiel will ich das gerade mal mit Dir gemeinsam versuchen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass das, was jetzt im Iran geschieht, mich in &#228;hnliche Gedankeng&#228;nge gebracht hat.</p>
<p>Vorausgeschickt: &#220;ber PI spreche ich deswegen nicht, weil ich diese Site f&#252;r unreflektiert aggressiv, f&#252;r unsinnig und auf Klickzahlen gerichtet halte. Dass sie dar&#252;ber hinaus radikal rechts sein mag, ist eigentlich kein Problem. Radikal (und nicht extrem!) rechte und linke Parteien, Websites und Meinungs&#228;u&#223;erungen sind nun einmal Teil unseres Systems, das ich f&#252;r eines der Besten und Ausgewogensten halte.</p>
<p>Jetzt aber zu Deinen Argumenten:</p>
<blockquote><p>Wer keine Erkl&#228;rung daf&#252;r anbieten kann, warum unsere Gesellschaft nicht in ihre Bestandteile zerf&#228;llt, nicht so aussieht wie w&#228;hrend des Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieges, nicht irgendwelchen gewaltdurchtr&#228;nkten Drittweltslums &#228;hnelt, nicht von Warlords regiert wird, nicht in einem Krieg aller gegen alle zerbricht; wer das alles vielmehr f&#252;r ganz selbstverst&#228;ndlich h&#228;lt, kann nicht verstehen, was ich hier schreibe!</p></blockquote>
<p>Ich habe eine Erkl&#228;rung, aber die entspricht nicht Deiner: Ich glaube nicht, dass es nur das Volk ist. Ich glaube auch nicht, dass es nur die Familie ist. Weiterhin glaube ich, dass &#8220;Clans&#8221; und &#8220;St&#228;mme&#8221; in unserer Zeit auch nur irgendeinen Sinn machen. Jedenfalls k&#246;nnte niemand, den ich kenne, sagen, zu  welchem Clan oder Stamm er geh&#246;rt. Vielleicht ausgenommen der Tatsache, dass ich heute zuf&#228;llig las, dass ich wohl durch 1700 Jahre Vermischung mich dem Volk oder Stamm der Brukterer zugeh&#246;rig f&#252;hlen sollte &#8211; und irgendwie eine Verbundenheit zu anderen &#8220;Sachsen&#8221; f&#252;hle, die mich regelm&#228;&#223;ig lustige Bemerkungen in Richtung der mich umgebenden &#8220;Franken&#8221; machen l&#228;sst.</p>
<p>Nein, wirklich, Manfred, wenn wir &#252;ber das von Dir angesprochene Problem reden wollen, dann sollten wir solche antiquierten Begriffe doch hinwegsehen und uns fragen, was heute wirklich die Zugeh&#246;rigkeitsgef&#252;hle erzeugt, die St&#228;mmen, Sippen und Clans l&#228;ngst verloren gegangen sind. Und weil ich nicht wei&#223;, wieviele Zeichen Deine Kommentarfunktion mitmacht, klicke ich jetzt auch &#8220;Senden&#8221; und mache im n&#228;chsten Feld weiter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: submarine</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2610</link>
		<dc:creator>submarine</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 20:00:59 +0000</pubDate>
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		<description>Gewaltig wortgewaltig und doch subtil. Hach, welch ein Genuss zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gewaltig wortgewaltig und doch subtil. Hach, welch ein Genuss zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2607</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 23:24:12 +0000</pubDate>
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		<description>Sag mal, rayson, &lt;i&gt;&lt;strong&gt;muss&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt; man eigentlich Autist sein, um liberal zu sein, oder &lt;i&gt;&lt;strong&gt;erleichtert&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt; es die Sache nur? Ich bilde mir eigentlich ein, eine ganz klare deutsche Prosa zu schreiben. Ich bilde mir ein, es sei unmissverst&#228;ndlich, wenn ich schreibe:

&lt;blockquote&gt;Wer keine Erkl&#228;rung daf&#252;r anbieten kann, warum unsere Gesellschaft &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; in ihre Bestandteile zerf&#228;llt,  &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; so aussieht wie w&#228;hrend des Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieges, &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; irgendwelchen gewaltdurchtr&#228;nkten Drittweltslums &#228;hnelt, &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; von Warlords regiert wird, &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; in einem Krieg aller gegen alle zerbricht; wer das alles vielmehr f&#252;r ganz selbstverst&#228;ndlich h&#228;lt,&lt;strong&gt; &lt;em&gt;kann nicht verstehen, was ich hier schreibe!&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/blockquote&gt;

Nun bitte, wo ist Deine Erkl&#228;rung?

&lt;blockquote&gt;Linke Ideologien erkennt man als solche daran, dass sie der Frage, wie Gesellschaft &lt;em&gt;schlechthin&lt;/em&gt; funktioniert, aus dem Weg gehen. &lt;/blockquote&gt;

... und stattdessen gleich mit Individualrechten und liberalen Prinzipien anfangen. So wie Du.

Ich bin sicher, Du wirst es auch jetzt nicht verstehen, weil man ganz offensichtlich einen intellektuellen Defekt haben muss, um sich „liberal“ zu nennen, trotzdem bringe ich es f&#252;r alle anderen Leser auf den Punkt:

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Es ist ganz und gar irrelevant, nach welchen meinetwegen noch so hehren liberalen Prinzipien eine Gesellschaft funktioniert, die in hundert Jahren mitsamt diesen Prinzipien verschwunden sein wird, weil deren Anwendung mit dem Fortbestand der sie hochhaltenden Gesellschaft nun einmal unvereinbar ist!&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;

Zumindest dann unvereinbar ist, wenn die Gegengewichte in Gestalt unter anderem von Nation und Religion wegfallen. Selbstverst&#228;ndlich schr&#228;nken Solidargemeinschaften und die sie tragenden Strukturen die Freiheit des Einzelnen ein, was denn sonst? 

Deine Position, mein Bester, ist folgende: Du findest die Existenz von V&#246;lkern in Ordnung, sofern sie keine politische Solidarit&#228;t fordern, Du findest die Existenz von Nationen in Ordnung, solange sie nicht zwischen Zugeh&#246;rigen und Nichtzugeh&#246;rigen differenzieren. Und Du akzeptierst die Existenz von Religion, solange sie nicht die Beachtung von ethischen und sittlichen Prinzipien einfordert. Anders gesagt: Als Folklore ist das alles f&#252;r Dich tolerierbar, aber in den genau &lt;i&gt;den &lt;/i&gt;Punkten, die ihren sozialen Wert und Gehalt ausmachen, sollen diese Strukturen aufh&#246;ren zu existieren. Aber sonst bist Du nicht ihr Feind, h&#246;h&#246;!  

Ganz ehrlich, Rayson, ich habe wirklich Wichtigeres zu tun, als mich mit den dogmatischen Deklamationen von Autisten auseinanderzusetzen, die einen Gedanken jenseits ihrer eigenen Ideologie nicht nur nicht begreifen, sondern &lt;i&gt;&lt;strong&gt;nicht einmal wahrnehmen k&#246;nnen, dass er &#252;berhaupt ge&#228;u&#223;ert worden ist&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;. (Und da verlangst Du, dass PI sorgf&#228;ltiger begr&#252;ndet? Du, der Du auf solche Begr&#252;ndungen mit Kommentaren reagierst, durch die man sich als Blogger nur verarscht f&#252;hlen kann?) 

Ich bitte Dich daher, mich mit weiteren schwachsinnigen Kommentaren zu verschonen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sag mal, rayson, <i><strong>muss</strong></i> man eigentlich Autist sein, um liberal zu sein, oder <i><strong>erleichtert</strong></i> es die Sache nur? Ich bilde mir eigentlich ein, eine ganz klare deutsche Prosa zu schreiben. Ich bilde mir ein, es sei unmissverst&#228;ndlich, wenn ich schreibe:</p>
<blockquote><p>Wer keine Erkl&#228;rung daf&#252;r anbieten kann, warum unsere Gesellschaft <em>nicht</em> in ihre Bestandteile zerf&#228;llt,  <em>nicht</em> so aussieht wie w&#228;hrend des Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieges, <em>nicht</em> irgendwelchen gewaltdurchtr&#228;nkten Drittweltslums &#228;hnelt, <em>nicht</em> von Warlords regiert wird, <em>nicht</em> in einem Krieg aller gegen alle zerbricht; wer das alles vielmehr f&#252;r ganz selbstverst&#228;ndlich h&#228;lt,<strong> <em>kann nicht verstehen, was ich hier schreibe!</em></strong> </p></blockquote>
<p>Nun bitte, wo ist Deine Erkl&#228;rung?</p>
<blockquote><p>Linke Ideologien erkennt man als solche daran, dass sie der Frage, wie Gesellschaft <em>schlechthin</em> funktioniert, aus dem Weg gehen. </p></blockquote>
<p>&#8230; und stattdessen gleich mit Individualrechten und liberalen Prinzipien anfangen. So wie Du.</p>
<p>Ich bin sicher, Du wirst es auch jetzt nicht verstehen, weil man ganz offensichtlich einen intellektuellen Defekt haben muss, um sich „liberal“ zu nennen, trotzdem bringe ich es f&#252;r alle anderen Leser auf den Punkt:</p>
<p><em><strong>Es ist ganz und gar irrelevant, nach welchen meinetwegen noch so hehren liberalen Prinzipien eine Gesellschaft funktioniert, die in hundert Jahren mitsamt diesen Prinzipien verschwunden sein wird, weil deren Anwendung mit dem Fortbestand der sie hochhaltenden Gesellschaft nun einmal unvereinbar ist!</strong></em></p>
<p>Zumindest dann unvereinbar ist, wenn die Gegengewichte in Gestalt unter anderem von Nation und Religion wegfallen. Selbstverst&#228;ndlich schr&#228;nken Solidargemeinschaften und die sie tragenden Strukturen die Freiheit des Einzelnen ein, was denn sonst? </p>
<p>Deine Position, mein Bester, ist folgende: Du findest die Existenz von V&#246;lkern in Ordnung, sofern sie keine politische Solidarit&#228;t fordern, Du findest die Existenz von Nationen in Ordnung, solange sie nicht zwischen Zugeh&#246;rigen und Nichtzugeh&#246;rigen differenzieren. Und Du akzeptierst die Existenz von Religion, solange sie nicht die Beachtung von ethischen und sittlichen Prinzipien einfordert. Anders gesagt: Als Folklore ist das alles f&#252;r Dich tolerierbar, aber in den genau <i>den </i>Punkten, die ihren sozialen Wert und Gehalt ausmachen, sollen diese Strukturen aufh&#246;ren zu existieren. Aber sonst bist Du nicht ihr Feind, h&#246;h&#246;!  </p>
<p>Ganz ehrlich, Rayson, ich habe wirklich Wichtigeres zu tun, als mich mit den dogmatischen Deklamationen von Autisten auseinanderzusetzen, die einen Gedanken jenseits ihrer eigenen Ideologie nicht nur nicht begreifen, sondern <i><strong>nicht einmal wahrnehmen k&#246;nnen, dass er &#252;berhaupt ge&#228;u&#223;ert worden ist</strong></i>. (Und da verlangst Du, dass PI sorgf&#228;ltiger begr&#252;ndet? Du, der Du auf solche Begr&#252;ndungen mit Kommentaren reagierst, durch die man sich als Blogger nur verarscht f&#252;hlen kann?) </p>
<p>Ich bitte Dich daher, mich mit weiteren schwachsinnigen Kommentaren zu verschonen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2606</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 20:38:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2606</guid>
		<description>Lieber Manfred,

ich verstehe ein wenig deinen Furor, m&#246;chte aber doch etwas Verst&#228;ndnis f&#252;r die andere Seite wecken. Am besten tue ich das, was du mir indirekt vorschl&#228;gst, n&#228;mlich im Einzelnen auf deine Argumente einzugehen.

&lt;blockquote&gt;Am Ende landen freilich beide beim Totalitarismus, weil man die gesellschaftlichen Strukturen nicht zerschlagen kann, ohne irgendetwas funktional halbwegs &#196;quivalentes an ihre Stelle zu setzen, und das wird auch bei
den Liberalen der Staat sein &lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;Beide – und das ist entscheidend – sind Feinde der vorhandenen solidarit&#228;tsstiftenden Strukturen: V&#246;lker, Nationen, Familien, Religionen, Sitten – das alles steht unter Repressionsverdacht, und tats&#228;chlich sind diese
Strukturen repressiv, jedenfalls gemessen am Ma&#223;stab des v&#246;llig ungebundenen Individuums.&lt;/blockquote&gt;

Mir ist r&#228;tselhaft, wie du auf diese Aussagen kommst. Kennst du Hayek?

&lt;blockquote&gt;Was wir in j&#252;ngerer Zeit aber erleben, ist eine Transformation des Liberalismus von dieser traditionellen Form (die man vielleicht eher als „Liberalit&#228;t“ umschreiben sollte) zu einem klassisch totalit&#228;ren linken Ismus. Unter den Verdacht „rechtsradikal“ zu sein, ger&#228;t in „liberalen“ Kreisen zwangsl&#228;ufig, wer Patriot oder f&#252;r den Papst oder &#252;berhaupt f&#252;r ein konservatives Christentum oder gegen das Adoptionsrecht f&#252;r schwule Paare ist.&lt;/blockquote&gt;

Nun, es gibt durchaus Liberale, die den Papst gro&#223;artig finden. Allerdings hast du recht: Patriotismus, Christentum oder eine Einstellung gegen das Adoptionsrecht f&#252;r schwule Paare sind keine Merkmale, die Liberale auszeichnen. Als Liberaler wird man die Freiheit des Einzelnen gegen&#252;ber allem anderen hochhalten. Man muss deswegen aber als Liberaler nicht notwendigerweise gegen die von dir genannten Institutionen sein, sondern nur da, wo sie eben diese
Freiheit einzuschr&#228;nken drohen. Beim Patriotismus und beim Christentum (du wei&#223;t hoffentlich, wie ich dazu stehe) ist die Sache eindeutig: Sofern durch dein Eintreten f&#252;r deine Nation und deinen Glauben kein anderer in seiner Freiheit
beschr&#228;nkt wird, gibt es aus liberaler Sicht keinen Grund, irgendetwas dagegen zu haben. Wo aber der Patriotismus zur Benachteiligung allein aufgrund der Nationszugeh&#246;rigkeit und das Christentum zur Benachteiligung allein aufgrund des
Glaubens f&#252;hrt, wird der Liberale sich dagegen wenden. Beim Adoptionsrecht f&#252;r schwule Paare ist die Sache weniger eindeutig, da hier verschiedene Rechte gegeneinander abzuwiegen sind: das des adoptierenden Paares und das des Kindes. Sollte sich durch Forschung herausstellen, dass es f&#252;r das Kind keinen Unterschied macht, welche Geschlechter diejenigen haben, die es aufziehen, wird man als Liberaler auch hier keinen Grund sehen, dieses Recht zu verweigern. Die
Frage ist allein, ob die Forschung schon so weit ist, und welchen Fehler man bei unklarer Lage am ehesten zu begehen bereit ist. Aber da schwingt so viel individuelle Ethik mit, dass dies nicht zum liberalen Lackmus-Test taugt.


&lt;blockquote&gt;Lieblingsfeind dieser Art von „Liberalen“ ist PI. Selbstredend hat noch niemand methodisch halbwegs sauber den Nachweis zu f&#252;hren versucht, dass PI tats&#228;chlich rechtsradikal sei&lt;/blockquote&gt;

Wenn du so anf&#228;ngst, riskierst du nat&#252;rlich eine PI-Debatte auf deinem Blog. Vielleicht w&#228;re das das Schlechteste nicht, da PI selbst eine solche Debatte nie zulassen w&#252;rde. Und damit kommen wir, was an dieser Stelle unvermeidlich ist, zu
meiner Kritik an PI. Ich habe nichts gegen Blogs, die einseitig auf die Gefahren der politischen Komponente des Islam aufmerksam machen. Aber ich habe etwas gegen Blogs, die mit manipulativen Mitteln arbeiten, Vorurteile sch&#252;ren und
Kommentare l&#246;schen, die ihnen nicht nach dem Munde reden. Eine oft ge&#228;u&#223;erte Kritik an PI sind ja die Inhalte mancher Kommentare, und da lautet die g&#228;ngige Rechtfertigung, dass die Betreiber des Blogs bei den vielen Meinungs&#228;u&#223;erungen
nicht hinterher kommen, alle richtig zu w&#252;rdigen. Aus meinen Beobachtungen aber wei&#223; ich, dass dem nicht so ist: PI-kritische und irgendwie als links einzustufende Kommentare werden n&#228;mlich sehr kurzfristig gel&#246;scht bzw. neuerdings gar nicht erst zugelassen. Wir k&#246;nnen und m&#252;ssen also davon ausgehen, dass wir in den Kommentarsektionen von PI genau die Meinungen finden, die von den Betreibern gutgehei&#223;en werden.

Ich mache mir nicht die M&#252;he, PI als &quot;rechtsradikal&quot; zu etikettieren. Mir reicht, dass ich dieses Blog nicht mag und als Beleidigung meines Verstandes empfinde. Komischerweise habe ich bei deinen Beitr&#228;gen eher das gegenteilige Gef&#252;hl, obwohl sie in der Richtung vielleicht der von PI entsprechen. 

&lt;blockquote&gt;Ich vermute, das kommt daher, dass sich unter heutigen “Liberalen” allzuviele in der Wolle gef&#228;rbte Ultralinke, speziell aus dem antideutschen Spektrum tummeln, sich blo&#223; oberfl&#228;chlich verb&#252;rgerlicht haben, heute den Kapitalismus genauso borniert und dogmatisch preisen wie gestern den Kommunismus, dabei ihre stalinistischen Denkstrukturen nie &#252;berpr&#252;ft haben, ihren „Liberalismus“ als Heilslehre auffassen, weil sie ihrem Politikverst&#228;ndnis
nach gar nicht auf die Idee kommen k&#246;nnen, dass politische Theorien etwas anderes sein k&#246;nnten als Heilslehren, die einen legitimieren, nach Feinden Ausschau zu halten, mit deren Gedanken man sich allenfalls im Sinne der &quot;Feindaufkl&#228;rung“ auseinandersetzt, und die, wenn sie sich ausgerechnet „liberal“ nennen, die Kunst des politischen Etikettenschwindels auf die Spitze treiben.&lt;/blockquote&gt;

Ein langer Satz, aber dadurch auch ein Kennzeichen der G&#252;te deines Blogs... So unrecht hast du da gar nicht, speziell nicht hinsichtlich der Strategie der Antideutschen, aber deswegen muss man das Kind nicht mit dem Bade aussch&#252;tten.

Also: Nat&#252;rlich gibt es sie, die sich &quot;liberal&quot; nennenden Gruppen, die selbst alles andere als liberal sind. Aber nicht alle, die Argumente gegen PI finden, geh&#246;ren dazu. Das ist einfach der falsche Test.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Manfred,</p>
<p>ich verstehe ein wenig deinen Furor, m&#246;chte aber doch etwas Verst&#228;ndnis f&#252;r die andere Seite wecken. Am besten tue ich das, was du mir indirekt vorschl&#228;gst, n&#228;mlich im Einzelnen auf deine Argumente einzugehen.</p>
<blockquote><p>Am Ende landen freilich beide beim Totalitarismus, weil man die gesellschaftlichen Strukturen nicht zerschlagen kann, ohne irgendetwas funktional halbwegs &#196;quivalentes an ihre Stelle zu setzen, und das wird auch bei<br />
den Liberalen der Staat sein </p></blockquote>
<blockquote><p>Beide – und das ist entscheidend – sind Feinde der vorhandenen solidarit&#228;tsstiftenden Strukturen: V&#246;lker, Nationen, Familien, Religionen, Sitten – das alles steht unter Repressionsverdacht, und tats&#228;chlich sind diese<br />
Strukturen repressiv, jedenfalls gemessen am Ma&#223;stab des v&#246;llig ungebundenen Individuums.</p></blockquote>
<p>Mir ist r&#228;tselhaft, wie du auf diese Aussagen kommst. Kennst du Hayek?</p>
<blockquote><p>Was wir in j&#252;ngerer Zeit aber erleben, ist eine Transformation des Liberalismus von dieser traditionellen Form (die man vielleicht eher als „Liberalit&#228;t“ umschreiben sollte) zu einem klassisch totalit&#228;ren linken Ismus. Unter den Verdacht „rechtsradikal“ zu sein, ger&#228;t in „liberalen“ Kreisen zwangsl&#228;ufig, wer Patriot oder f&#252;r den Papst oder &#252;berhaupt f&#252;r ein konservatives Christentum oder gegen das Adoptionsrecht f&#252;r schwule Paare ist.</p></blockquote>
<p>Nun, es gibt durchaus Liberale, die den Papst gro&#223;artig finden. Allerdings hast du recht: Patriotismus, Christentum oder eine Einstellung gegen das Adoptionsrecht f&#252;r schwule Paare sind keine Merkmale, die Liberale auszeichnen. Als Liberaler wird man die Freiheit des Einzelnen gegen&#252;ber allem anderen hochhalten. Man muss deswegen aber als Liberaler nicht notwendigerweise gegen die von dir genannten Institutionen sein, sondern nur da, wo sie eben diese<br />
Freiheit einzuschr&#228;nken drohen. Beim Patriotismus und beim Christentum (du wei&#223;t hoffentlich, wie ich dazu stehe) ist die Sache eindeutig: Sofern durch dein Eintreten f&#252;r deine Nation und deinen Glauben kein anderer in seiner Freiheit<br />
beschr&#228;nkt wird, gibt es aus liberaler Sicht keinen Grund, irgendetwas dagegen zu haben. Wo aber der Patriotismus zur Benachteiligung allein aufgrund der Nationszugeh&#246;rigkeit und das Christentum zur Benachteiligung allein aufgrund des<br />
Glaubens f&#252;hrt, wird der Liberale sich dagegen wenden. Beim Adoptionsrecht f&#252;r schwule Paare ist die Sache weniger eindeutig, da hier verschiedene Rechte gegeneinander abzuwiegen sind: das des adoptierenden Paares und das des Kindes. Sollte sich durch Forschung herausstellen, dass es f&#252;r das Kind keinen Unterschied macht, welche Geschlechter diejenigen haben, die es aufziehen, wird man als Liberaler auch hier keinen Grund sehen, dieses Recht zu verweigern. Die<br />
Frage ist allein, ob die Forschung schon so weit ist, und welchen Fehler man bei unklarer Lage am ehesten zu begehen bereit ist. Aber da schwingt so viel individuelle Ethik mit, dass dies nicht zum liberalen Lackmus-Test taugt.</p>
<blockquote><p>Lieblingsfeind dieser Art von „Liberalen“ ist PI. Selbstredend hat noch niemand methodisch halbwegs sauber den Nachweis zu f&#252;hren versucht, dass PI tats&#228;chlich rechtsradikal sei</p></blockquote>
<p>Wenn du so anf&#228;ngst, riskierst du nat&#252;rlich eine PI-Debatte auf deinem Blog. Vielleicht w&#228;re das das Schlechteste nicht, da PI selbst eine solche Debatte nie zulassen w&#252;rde. Und damit kommen wir, was an dieser Stelle unvermeidlich ist, zu<br />
meiner Kritik an PI. Ich habe nichts gegen Blogs, die einseitig auf die Gefahren der politischen Komponente des Islam aufmerksam machen. Aber ich habe etwas gegen Blogs, die mit manipulativen Mitteln arbeiten, Vorurteile sch&#252;ren und<br />
Kommentare l&#246;schen, die ihnen nicht nach dem Munde reden. Eine oft ge&#228;u&#223;erte Kritik an PI sind ja die Inhalte mancher Kommentare, und da lautet die g&#228;ngige Rechtfertigung, dass die Betreiber des Blogs bei den vielen Meinungs&#228;u&#223;erungen<br />
nicht hinterher kommen, alle richtig zu w&#252;rdigen. Aus meinen Beobachtungen aber wei&#223; ich, dass dem nicht so ist: PI-kritische und irgendwie als links einzustufende Kommentare werden n&#228;mlich sehr kurzfristig gel&#246;scht bzw. neuerdings gar nicht erst zugelassen. Wir k&#246;nnen und m&#252;ssen also davon ausgehen, dass wir in den Kommentarsektionen von PI genau die Meinungen finden, die von den Betreibern gutgehei&#223;en werden.</p>
<p>Ich mache mir nicht die M&#252;he, PI als &#8220;rechtsradikal&#8221; zu etikettieren. Mir reicht, dass ich dieses Blog nicht mag und als Beleidigung meines Verstandes empfinde. Komischerweise habe ich bei deinen Beitr&#228;gen eher das gegenteilige Gef&#252;hl, obwohl sie in der Richtung vielleicht der von PI entsprechen. </p>
<blockquote><p>Ich vermute, das kommt daher, dass sich unter heutigen “Liberalen” allzuviele in der Wolle gef&#228;rbte Ultralinke, speziell aus dem antideutschen Spektrum tummeln, sich blo&#223; oberfl&#228;chlich verb&#252;rgerlicht haben, heute den Kapitalismus genauso borniert und dogmatisch preisen wie gestern den Kommunismus, dabei ihre stalinistischen Denkstrukturen nie &#252;berpr&#252;ft haben, ihren „Liberalismus“ als Heilslehre auffassen, weil sie ihrem Politikverst&#228;ndnis<br />
nach gar nicht auf die Idee kommen k&#246;nnen, dass politische Theorien etwas anderes sein k&#246;nnten als Heilslehren, die einen legitimieren, nach Feinden Ausschau zu halten, mit deren Gedanken man sich allenfalls im Sinne der &#8220;Feindaufkl&#228;rung“ auseinandersetzt, und die, wenn sie sich ausgerechnet „liberal“ nennen, die Kunst des politischen Etikettenschwindels auf die Spitze treiben.</p></blockquote>
<p>Ein langer Satz, aber dadurch auch ein Kennzeichen der G&#252;te deines Blogs&#8230; So unrecht hast du da gar nicht, speziell nicht hinsichtlich der Strategie der Antideutschen, aber deswegen muss man das Kind nicht mit dem Bade aussch&#252;tten.</p>
<p>Also: Nat&#252;rlich gibt es sie, die sich &#8220;liberal&#8221; nennenden Gruppen, die selbst alles andere als liberal sind. Aber nicht alle, die Argumente gegen PI finden, geh&#246;ren dazu. Das ist einfach der falsche Test.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doc Schmid</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2604</link>
		<dc:creator>Doc Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 22:03:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2604</guid>
		<description>@Pandora

was ist da jetzt die Message? Wird das irgendwann zum Porno?  Hab die ersten 5&#039; von den 40&#039; angeschaut und keine Lust mehr.

 :shock:  :sad:  :???:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Pandora</p>
<p>was ist da jetzt die Message? Wird das irgendwann zum Porno?  Hab die ersten 5&#8242; von den 40&#8242; angeschaut und keine Lust mehr.</p>
<p> <img src='http://www.korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' />   <img src='http://www.korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':sad:' class='wp-smiley' />   <img src='http://www.korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':???:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Flash</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2603</link>
		<dc:creator>Flash</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 21:57:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2603</guid>
		<description>Die soziologischen Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft, wie sie im ersten Teil des Artikels erneut sehr gut beschrieben sind, waren (vermutlich) von 1870 bis 1918 absolute Selbstverst&#228;ndlichkeit.

Man kann dies aus Romanen, Erziehungsbn&#252;chern usw. von damals sehr gut herauslesen.

Was wir jetzt haben, ist oftmals schon das blanke Gegenteil. Selbst in den 70ern galten noch g&#228;nzlich andere und weit konservativere Ansichten, man fa&#223;t sich an den Kopf, wenn man die B&#252;cher liest. Es ist immens, welche Umerziehung/Gehirnw&#228;sche stattgefunden hat, so da&#223; man mit Jugendlichen &#252;berhaupt keine Basis mehr findet, wenn man politische oder soziologische Sachverhalte besprechen will.

So stehen die hiesigen Essays nahezu als Solit&#228;re da, als Exotenansicht, die nur deswegen noch nicht das Etikett &quot;rechtsradikal&quot; bekommen hat, weil die mediale Aufmerksamkeit zu gering ist.

Zur Charakterisierung der Liberalen kann ich nur sagen, ich sehe die dazu passenden Schreiber und Kommentatoren direkt vor mir, wenn ich die Beschreibung lese. Und es trifft wieder mal genau ins Schwarze.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die soziologischen Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft, wie sie im ersten Teil des Artikels erneut sehr gut beschrieben sind, waren (vermutlich) von 1870 bis 1918 absolute Selbstverst&#228;ndlichkeit.</p>
<p>Man kann dies aus Romanen, Erziehungsbn&#252;chern usw. von damals sehr gut herauslesen.</p>
<p>Was wir jetzt haben, ist oftmals schon das blanke Gegenteil. Selbst in den 70ern galten noch g&#228;nzlich andere und weit konservativere Ansichten, man fa&#223;t sich an den Kopf, wenn man die B&#252;cher liest. Es ist immens, welche Umerziehung/Gehirnw&#228;sche stattgefunden hat, so da&#223; man mit Jugendlichen &#252;berhaupt keine Basis mehr findet, wenn man politische oder soziologische Sachverhalte besprechen will.</p>
<p>So stehen die hiesigen Essays nahezu als Solit&#228;re da, als Exotenansicht, die nur deswegen noch nicht das Etikett &#8220;rechtsradikal&#8221; bekommen hat, weil die mediale Aufmerksamkeit zu gering ist.</p>
<p>Zur Charakterisierung der Liberalen kann ich nur sagen, ich sehe die dazu passenden Schreiber und Kommentatoren direkt vor mir, wenn ich die Beschreibung lese. Und es trifft wieder mal genau ins Schwarze.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pandora</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2602</link>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 20:38:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2602</guid>
		<description>Oha Thatcher! Dir w&#252;rde ich das Video auch empfehlen... aber hol dir lieber erst ein Bei&#223;holz und nimm Deine Herztropfen.  :shock: ...Und dann sollte Manfred den Link tats&#228;chlich besser rausnehmen... :!:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oha Thatcher! Dir w&#252;rde ich das Video auch empfehlen&#8230; aber hol dir lieber erst ein Bei&#223;holz und nimm Deine Herztropfen.  <img src='http://www.korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' />  &#8230;Und dann sollte Manfred den Link tats&#228;chlich besser rausnehmen&#8230; <img src='http://www.korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_exclaim.gif' alt=':!:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2600</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 19:09:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2600</guid>
		<description>@ Rayson: Ich mache keinen Etikettenkrieg mit. Im Unterschied zu den von mir kritisierten &quot;Liberalen&quot; begr&#252;nde ich sehr genau, &lt;i&gt;warum&lt;/i&gt; ihre Positionen mit dem, was hierzulande als liberal gilt, nichts zu tun haben, und im Gegensatz zu ihnen mache ich meine Argumente &#252;berpr&#252;fbar und damit kritisierbar, w&#228;hrend die systematische Hetze gegen die konservative Islamkritik sich genau dadurch als solche, d.h. als systematische Hetze ausweist, dass sie zwar bei jeder Gelegenheit angebracht (offenbar, damit etwas h&#228;ngenbleibt), aber niemals inhaltlich begr&#252;ndet wird. Wie das funktioniert, habe ich in dem Aufsatz &quot;Linker McCarthyismus&quot; beschrieben. 

Du wirst schon entschuldigen, aber wenn ich sehe, welch demagogische Hetze hierzulande gegen PI und transatlantisch gegen Fjordman oder Robert Spencer getrieben wird, dann kann ich mir ausrechnen, wann ich an der Reihe bin. (Ich vertrete ja inhaltlich nichts wesentlich anderes, ich begr&#252;nde es nur ausf&#252;hrlicher. Wenn PI dasselbe machen w&#252;rde, g&#228;be es dort bald genauso wenig Leser wie hier.) Und deswegen werde ich nicht so tun, als ginge mich das nichts an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rayson: Ich mache keinen Etikettenkrieg mit. Im Unterschied zu den von mir kritisierten &#8220;Liberalen&#8221; begr&#252;nde ich sehr genau, <i>warum</i> ihre Positionen mit dem, was hierzulande als liberal gilt, nichts zu tun haben, und im Gegensatz zu ihnen mache ich meine Argumente &#252;berpr&#252;fbar und damit kritisierbar, w&#228;hrend die systematische Hetze gegen die konservative Islamkritik sich genau dadurch als solche, d.h. als systematische Hetze ausweist, dass sie zwar bei jeder Gelegenheit angebracht (offenbar, damit etwas h&#228;ngenbleibt), aber niemals inhaltlich begr&#252;ndet wird. Wie das funktioniert, habe ich in dem Aufsatz &#8220;Linker McCarthyismus&#8221; beschrieben. </p>
<p>Du wirst schon entschuldigen, aber wenn ich sehe, welch demagogische Hetze hierzulande gegen PI und transatlantisch gegen Fjordman oder Robert Spencer getrieben wird, dann kann ich mir ausrechnen, wann ich an der Reihe bin. (Ich vertrete ja inhaltlich nichts wesentlich anderes, ich begr&#252;nde es nur ausf&#252;hrlicher. Wenn PI dasselbe machen w&#252;rde, g&#228;be es dort bald genauso wenig Leser wie hier.) Und deswegen werde ich nicht so tun, als ginge mich das nichts an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thatcher</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2598</link>
		<dc:creator>Thatcher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 17:05:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2598</guid>
		<description>@Manfred:
Die Seite unterscheidet zwischen Free-Usern und Premium-Usern und bevorzugt letztere (denn die bezahlen schlie&#223;lich). Unten links muss man auf den Button f&#252;r Free-User klicken, dann muss man etwas warten, bis man den Download starten kann. Der dauert wieder etwas. Um das Medium sehen zu k&#246;nnen, braucht man den RealPlayer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Manfred:<br />
Die Seite unterscheidet zwischen Free-Usern und Premium-Usern und bevorzugt letztere (denn die bezahlen schlie&#223;lich). Unten links muss man auf den Button f&#252;r Free-User klicken, dann muss man etwas warten, bis man den Download starten kann. Der dauert wieder etwas. Um das Medium sehen zu k&#246;nnen, braucht man den RealPlayer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pandora</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2597</link>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:38:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2597</guid>
		<description>@ Manfred (17:19)
Klar funktioniert das!
1) Link anklicken
2) Es erscheint eine Seite mit 2 Tachometern auf
3) Auf den linken Knopf &quot;Free User&quot; klicken
4) Countdown von ca. 115 Sek. l&#228;uft
5) Nach Ablauf des Countdowns erscheint ein runder Button mit Pfeil - diesen anklicken
6) Der Download beginnt

(So oder so &#228;hnlich funtioniert das bei allen Daten-Gr&#228;bern, respektieve File-Hostern)

Gerade noch gepr&#252;ft - Link funtioniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Manfred (17:19)<br />
Klar funktioniert das!<br />
1) Link anklicken<br />
2) Es erscheint eine Seite mit 2 Tachometern auf<br />
3) Auf den linken Knopf &#8220;Free User&#8221; klicken<br />
4) Countdown von ca. 115 Sek. l&#228;uft<br />
5) Nach Ablauf des Countdowns erscheint ein runder Button mit Pfeil &#8211; diesen anklicken<br />
6) Der Download beginnt</p>
<p>(So oder so &#228;hnlich funtioniert das bei allen Daten-Gr&#228;bern, respektieve File-Hostern)</p>
<p>Gerade noch gepr&#252;ft &#8211; Link funtioniert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2596</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:16:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2596</guid>
		<description>Also wenn etwas wirklich &quot;links&quot; ist, dann die Methode, hinter missliebigen Meinungen immer die richtigen Feinde sehen zu wollen. Dass auch du dich nicht darauf beschr&#228;nken kannst, die Gegenposition zu von Liberalen vertretenen Meinungen (die schlechthin wohl auch keinen Anspruch erheben k&#246;nnen, &quot;den Liberalismus&quot; zu repr&#228;sentieren, dazu ist der Begriff zu schillernd), sondern dahinter &quot;Linke&quot; wittern musst, finde ich schade.

Wenn aber umgekehrt andere PI als &quot;rechtsradikal&quot; bezeichnen, st&#246;rt es dich, weil du es offensichtlich als allzu primitive Etikettierung empfindest. 

Das finde ich inkonsequent: Entweder man macht den Krieg der Etikettierungen mit, oder man verweigert sich ihm. Da dein Blog ja einer der wenigen ist, wo gr&#252;ndlich argumentiert wird (auch wenn ich vielen der Argumentationen nicht zustimme, lese ich sie dennoch oft mit Gewinn), f&#228;nde ich letzteres passender. 

Und bevor du jetzt einen &#252;blichen Einwand erhebst: Klar ist es dein Ding, was du machst und wie du es machst. Aber das hier ist eine Kommentarfunktion, und die kann naive Geister wie mich dazu veranlassen, ein ehrliches Feedback zu geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also wenn etwas wirklich &#8220;links&#8221; ist, dann die Methode, hinter missliebigen Meinungen immer die richtigen Feinde sehen zu wollen. Dass auch du dich nicht darauf beschr&#228;nken kannst, die Gegenposition zu von Liberalen vertretenen Meinungen (die schlechthin wohl auch keinen Anspruch erheben k&#246;nnen, &#8220;den Liberalismus&#8221; zu repr&#228;sentieren, dazu ist der Begriff zu schillernd), sondern dahinter &#8220;Linke&#8221; wittern musst, finde ich schade.</p>
<p>Wenn aber umgekehrt andere PI als &#8220;rechtsradikal&#8221; bezeichnen, st&#246;rt es dich, weil du es offensichtlich als allzu primitive Etikettierung empfindest. </p>
<p>Das finde ich inkonsequent: Entweder man macht den Krieg der Etikettierungen mit, oder man verweigert sich ihm. Da dein Blog ja einer der wenigen ist, wo gr&#252;ndlich argumentiert wird (auch wenn ich vielen der Argumentationen nicht zustimme, lese ich sie dennoch oft mit Gewinn), f&#228;nde ich letzteres passender. </p>
<p>Und bevor du jetzt einen &#252;blichen Einwand erhebst: Klar ist es dein Ding, was du machst und wie du es machst. Aber das hier ist eine Kommentarfunktion, und die kann naive Geister wie mich dazu veranlassen, ein ehrliches Feedback zu geben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2595</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 15:19:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2595</guid>
		<description>Bist Du sicher, dass das der richtige Link ist? Ich komme nur auf eine Download-Seite, auf der es aber nichts herunterzuladen gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bist Du sicher, dass das der richtige Link ist? Ich komme nur auf eine Download-Seite, auf der es aber nichts herunterzuladen gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pandora</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2593</link>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 23:59:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2593</guid>
		<description>Hallo und guten Abend der Herr.
Wahrscheinlich solltes Du den Link, &#252;ber den ich gerade gestolpert bin, nicht ver&#246;ffentlichen, aber DAS schl&#228;gt dem Fass den Boden aus, bzw. so deutlich wurde mir noch nie vor Augen gef&#252;hrt, wohin Kulturrelativismus in allen seinen Konsequenzen f&#252;hrt.

Ich habe mal den Begriff &quot;sexuelle Verwahrlosung&quot; geh&#246;rt. Das trifft&#039;s wirklich!

http://rapidshare.com/files/228075351/Steffi_.avi

Lad&#039; Dir das mal runter und schau es dir an. Und zwar solange bis die Kulturbereicherer ins Bild kommen. Keine Sorge es ist nur ein kultureller Schocker. Etwas &quot;schlimmes&quot; passiert auch nicht - wenn man von der moralischen Verwahrlosung mal gro&#223;z&#252;gig absieht.

In diesem Sinne: Et jibt nix waddet nich jibt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und guten Abend der Herr.<br />
Wahrscheinlich solltes Du den Link, &#252;ber den ich gerade gestolpert bin, nicht ver&#246;ffentlichen, aber DAS schl&#228;gt dem Fass den Boden aus, bzw. so deutlich wurde mir noch nie vor Augen gef&#252;hrt, wohin Kulturrelativismus in allen seinen Konsequenzen f&#252;hrt.</p>
<p>Ich habe mal den Begriff &#8220;sexuelle Verwahrlosung&#8221; geh&#246;rt. Das trifft&#8217;s wirklich!</p>
<p><a href="http://rapidshare.com/files/228075351/Steffi_.avi" rel="nofollow" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/rapidshare.com/files/228075351/Steffi_.avi?referer=');"></a><a href='http://rapidshare.com/files/228075351/Steffi_.avi' onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/rapidshare.com/files/228075351/Steffi_.avi?referer=');">http://rapidshare.com/files/228075351/Steffi_.avi</a></p>
<p>Lad&#8217; Dir das mal runter und schau es dir an. Und zwar solange bis die Kulturbereicherer ins Bild kommen. Keine Sorge es ist nur ein kultureller Schocker. Etwas &#8220;schlimmes&#8221; passiert auch nicht &#8211; wenn man von der moralischen Verwahrlosung mal gro&#223;z&#252;gig absieht.</p>
<p>In diesem Sinne: Et jibt nix waddet nich jibt!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: apokryphe</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2592</link>
		<dc:creator>apokryphe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 21:13:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2592</guid>
		<description>Durch die Ideologie der &#039;Political Correctness&#039; wurde in den letzten Jahrezehnten eine unfassbare Begriffsverwirrung in den westlichen Gesellschaften verursacht - Babylon l&#228;&#223;t gr&#252;&#223;en.

Gut, da&#223; mal einer darauf hingewiesen hat, wie sehr sich totalit&#228;re Denkmuster hinter freiheitlichen Begriffen (etwa: &#039;Freunde-der-offenen-Gesellschaft&#039;^^) verstecken k&#246;nnen.

Ja, da hat doch mal wieder die Bibel recht:&quot;An ihren
Fr&#252;chten also werdet ihr sie erkennen!&quot;(Matth&#228;us 7/20).

Um dem Ganzen noch eine Wendung ins Absurde zu geben: ausgerechnet in den SED-Hochburgen Ostdeutschlands pflegen die Menschen privat ganz besonders konservative Ansichten, die in Westdeutschland direkt auf den Scheiterhaufen der Politcorrecten-Inquisition f&#252;hren.  

Oh Gott, Gaddhafi ist ein Rationalist, verglichen mit uns Europ&#228;erInnen ... 

Naja, zum Schlu&#223; noch eine tolle Zitatensammlung, die ich bei Wikiquote entdeckt habe - da sind echt sch&#246;ne S&#228;tze zu finden! Viel SPa&#223;:
http://de.wikiquote.org/wiki/Tat</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Ideologie der &#8216;Political Correctness&#8217; wurde in den letzten Jahrezehnten eine unfassbare Begriffsverwirrung in den westlichen Gesellschaften verursacht &#8211; Babylon l&#228;&#223;t gr&#252;&#223;en.</p>
<p>Gut, da&#223; mal einer darauf hingewiesen hat, wie sehr sich totalit&#228;re Denkmuster hinter freiheitlichen Begriffen (etwa: &#8216;Freunde-der-offenen-Gesellschaft&#8217;^^) verstecken k&#246;nnen.</p>
<p>Ja, da hat doch mal wieder die Bibel recht:&#8221;An ihren<br />
Fr&#252;chten also werdet ihr sie erkennen!&#8221;(Matth&#228;us 7/20).</p>
<p>Um dem Ganzen noch eine Wendung ins Absurde zu geben: ausgerechnet in den SED-Hochburgen Ostdeutschlands pflegen die Menschen privat ganz besonders konservative Ansichten, die in Westdeutschland direkt auf den Scheiterhaufen der Politcorrecten-Inquisition f&#252;hren.  </p>
<p>Oh Gott, Gaddhafi ist ein Rationalist, verglichen mit uns Europ&#228;erInnen &#8230; </p>
<p>Naja, zum Schlu&#223; noch eine tolle Zitatensammlung, die ich bei Wikiquote entdeckt habe &#8211; da sind echt sch&#246;ne S&#228;tze zu finden! Viel SPa&#223;:<br />
<a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Tat" rel="nofollow" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikiquote.org/wiki/Tat?referer=');"></a><a href='http://de.wikiquote.org/wiki/Tat' onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikiquote.org/wiki/Tat?referer=');">http://de.wikiquote.org/wiki/Tat</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chripa</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2591</link>
		<dc:creator>Chripa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 18:41:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2591</guid>
		<description>Niemand kann ja ernsthaft ganz allgemein zB den Wert der Familie als Kitt der Gesellschaft bestreiten. Ich glaube, der Unterschied zwischen Liberalen und Konservativen wird eher deutlich, wo diese Mechanismen weniger offensichtlich sind. Es gab mal einen Richter am US-Verfassungsgericht, der sagte, manche Regeln seien so alt, dass man sich gar nicht mehr erinnern k&#246;nne, weshalb sie einmal aufgestellt wurden. Deswegen solle man diese Regeln aber trotzdem achten. 
Als Beispiel mag die Diskriminierung von unehelichen Kindern gelten. Was den Einzelfall angeht, wird wohl jeder vern&#252;nftige Mensch Mitleid mit dem einzelnen Kind haben. Fr&#252;her wusste man aber, dass ohne feste Partnerschaft der Eltern ein vern&#252;nftiges Aufwachsen von Kindern nur schwer m&#246;glich war. Dies geriet dann in Vergessenheit, weil insgesamt die Familien so stabil waren. Man konnte sich kaum vorstellen, wie aus der Richtung einmal Probleme entstehen k&#246;nnten. Dann wurden uneheliche Kinder gesetzlich besser gestellt und sozial besser angesehen. Das war wahrscheinlich ein Faktor der zur Aufl&#246;sung der Familienstrukturen gef&#252;hrt hat, deren Konsequenzen erst jetzt langsam deutlich werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand kann ja ernsthaft ganz allgemein zB den Wert der Familie als Kitt der Gesellschaft bestreiten. Ich glaube, der Unterschied zwischen Liberalen und Konservativen wird eher deutlich, wo diese Mechanismen weniger offensichtlich sind. Es gab mal einen Richter am US-Verfassungsgericht, der sagte, manche Regeln seien so alt, dass man sich gar nicht mehr erinnern k&#246;nne, weshalb sie einmal aufgestellt wurden. Deswegen solle man diese Regeln aber trotzdem achten.<br />
Als Beispiel mag die Diskriminierung von unehelichen Kindern gelten. Was den Einzelfall angeht, wird wohl jeder vern&#252;nftige Mensch Mitleid mit dem einzelnen Kind haben. Fr&#252;her wusste man aber, dass ohne feste Partnerschaft der Eltern ein vern&#252;nftiges Aufwachsen von Kindern nur schwer m&#246;glich war. Dies geriet dann in Vergessenheit, weil insgesamt die Familien so stabil waren. Man konnte sich kaum vorstellen, wie aus der Richtung einmal Probleme entstehen k&#246;nnten. Dann wurden uneheliche Kinder gesetzlich besser gestellt und sozial besser angesehen. Das war wahrscheinlich ein Faktor der zur Aufl&#246;sung der Familienstrukturen gef&#252;hrt hat, deren Konsequenzen erst jetzt langsam deutlich werden.</p>
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		<title>Von: Melmoth</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2590</link>
		<dc:creator>Melmoth</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 17:20:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ein guter Artikel. Letztendlich krankt der Liberalismus gerade an demselben Problem wie der Sozialismus: die Reduktion des Menschen auf ein Wirtschaftssubjekt, wodurch andere gesellschaftliche Faktoren wie Demographie, Religion, kultureller Hintergrund oder milit&#228;rische Aspekte vernachl&#228;ssigt oder bewusst ignoriert werden. 

Ich denke aber, diesem Vorgang liegt weniger eine &quot;linke Infiltration&quot; des Liberalismus zugrunde. Vermutlich wirken sich hier Tendenzen aus, die den Wirtschaftswissenschaften und damit dem Liberalismus  aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte seit jeher innewohnen: 
Prinzipiell gibt es zwei Entwicklungslinien der Wirtschaftswissenschaften: Eine &quot;kontinentale&quot; und die &quot;angels&#228;chsische&quot;. 
Die kontinentale Tradition kam mit dem Absolutismus auf. Damals k&#228;mpften in ganz Europa unz&#228;hlige F&#252;rstent&#252;mer ums &#220;berleben und mussten mit Kriegen, B&#252;rgerkriegen, religi&#246;sen und ethnischen Unruhen, Terrorismus und sozialen Problemen fertig werden. Es entstand daher dass, was man als &quot;Arkan-Wissenschaften&quot; bezeichnete: Eine Lehre von der Staatsf&#252;hrung, wo, von Praktikern wie Macchiavelli oder Lipsius, alle Aspekte der Gesellschaft abgedeckt werden sollten: Bev&#246;lkerungsentwicklung, Massen- und Volkspsychologie, Kriegswesen, Diplomatie, &quot;ob ein F&#252;rst lieber geliebt oder gef&#252;rchtet sein sollte&quot;, Verrat und auch und vor allem Wirtschaft. Die  Wirtschaft war also in dem gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang eingebettet. Die Arkanwissenschaften beeinflussten vor allem in Frankreich und Deutschland den wissenschaftlichen Diskurs lange Zeit. Beispiele sind Max Weber und Montesquieu, die bei ihren Betrachtungen Details wie das &#246;rtliche Klima oder den konfessionellen Hintergrund ber&#252;cksichtigten (die angebliche protestantische Arbeitsethik).

Durchgesetzt hat sich aber, was um 1800 in England und sp&#228;ter den USA entstand: die angels&#228;chsische &#214;konomie, die auf Adam Smith, David Ricardo etc. aufbaut. Die hat aber nicht zum Ziel, Wechselbeziehungen zwischen Wirtschaft und Restgesellschaft aufzudecken oder Wirtschaftsprozesse f&#252;r die Gesellschaft zu optimieren, sondern INNERWIRTSCHAFTLICHE Mechanismen und Gesetze zu erkennen. Die au&#223;erwirtschaftliche Realit&#228;t wird sogar bewu&#223;t ausgeklammert, um so m&#246;glichst einfache (&quot;Parsimony&quot;) und universell anwendbare Theorien gewinnen zu k&#246;nnen. Auch wird der au&#223;erwirtschaftliche Bereich, besonders der Staat, generell als st&#246;rend und sch&#228;dlich betrachtet, da er die so erkannten Wirtschaftsmechanismen beeintr&#228;chtigt.              
Da England und sp&#228;ter die USA lange Zeit die vorherrschenden Wirtschaftsm&#228;chte waren, ging man einfach davon aus, dass die angels&#228;chsische Wirtschaftswissenschaft Recht hat (auch weil sie wissenschaftstheoretisch fortschrittlicher war als die kontinentale Tradition).    

Allerdings habe wenigstens ich pers&#246;nlich immer mehr Zweifel an der Richtigkeit der &quot;angels&#228;chsichen&quot; Theorie: 
1) Zun&#228;chst einmal ist mir keine Wirtschaftsmacht bekannt, die sich jemals wirklich an das &quot;Laissez-faire-Prinzip&quot; gehalten h&#228;tte. Vielmehr haben gerade aufsteigende Wirtschaftsm&#228;chte immer sehr stark auf Staatssteuerung gesetzt. Die Amerikaner sorgten durch deftige Schutzz&#246;lle daf&#252;r, dass der gro&#223;e Eisenbahnboom im 19.Jahrhundert auch wirklich ihrer eigenen Stahlindustrie zugute kam, und nicht der Englischen, die billiger und hochwertiger produzierte. Die Briten erfanden bald darauf das ber&#252;hmte &quot;Made in Germany&quot;, um die billigen und anfangs minderwertigen deutschen Produkte zu stigmatisieren. Japan und Korea sind ber&#252;chtigt f&#252;r ihre Export- und Importpolitik (das Ausland mit Waren &#252;berschwemmen, aber selber nix reinlassen). China betreibt seinen Wirtschaftsaufstieg buchst&#228;blich generalstabsm&#228;&#223;ig (etwa mit Strategiepapieren, welche fremden Unternehmen aufzukaufen sind).

2) Schon die meisten volkswissenschaftlichen Vorlesungen drehen sich zur H&#228;lfte bis zwei Drittel darum, wieso die gerade besprochenen Marktmodelle in der Realit&#228;t NICHT funktionieren. Meist muss dann doch der Staat eingreifen. 

3) In der Geschichte f&#228;llt gerade das kl&#228;gliche Scheitern der M&#228;chte auf, die sich nach dem liberalen Dogma auf die Wirtschaft konzentriert haben. Egal ob Athen, Karthago, Genua, Venedig, die Hanse oder Holland - irgendwie haben die gro&#223;en Handelsm&#228;chte es nie geschafft, der Welt ihren Stempel aufzudr&#252;cken. Stattdessen stanken sie gegen auf dem Papier hoffnungslos unterlegene Hungerleider ab, die statt einer H&#228;ndlermoral einem Kriegerkodex folgten. Da gewinnt ein sch&#228;biger Empork&#246;mmling wie Rom gegen Karthago, das technisch hoffnungslos &#252;berlegen ist, von Britannien bis Indien Handelsbeziehungen besitzt und sich praktisch unendlich viele S&#246;ldner zusammenkaufen kann. Besch&#228;ftigt man sich mit diesen Vorg&#228;ngen genauer, f&#228;llt auf, dass die &quot;H&#228;ndler&quot; unabh&#228;ngig von Epoche stets die selben Fehler machen: sie bringen selbst nur wenige und meist minderwertige Truppen hervor, m&#252;ssen also auf S&#246;ldner zur&#252;ckgreifen. Sie gehen Konfrontation nicht nur aus dem Weg (bis es zu sp&#228;t ist), h&#228;ufig bauen sie ihre Feinde &#252;berhaupt erst auf. In kritischen Augenblicken bringen sie nicht gen&#252;gend Entschlossenheit und Einheit auf, sondern vergeuden ihre Zeit mit internen Streitereien.
Auch die Erfolge Gro&#223;britanniens und der USA m&#252;ssen kein Gegenargument sein: beide L&#228;nder besitzen neben ihren kapitalistischen auch starke anti-kapitalistische Traditionen und hatten vor allem unglaublich gute Ausgangsbedingungen: Das England von Adam Smith etwa war als Inselnation frei von den Bedrohungen, die sich die Kontinentalm&#228;chte ausgesetzt sahen. Es war die mit Abstand f&#252;hrende Seemacht, konnte seinen Bev&#246;lkerungs&#252;berschu&#223; in die USA exportieren und nach den Siegen in Asien Volkswirtschaften ausbeuten, die um vieles gr&#246;&#223;er waren als die Eigene. 
Da dr&#228;ngt sich der Gedanke auf, dass es sich bei dem Liberalismus englischer Pr&#228;gung um ein im Grunde defizit&#228;res System handelt, dass nur unter gl&#252;cklichen Umst&#228;nden zum Erfolg werden konnte.                    
    
4) Gerade das heutige Weltwirtschaftssystem legt nahe, dass es eben nicht (nur) auf wirtschaftliche Hintergr&#252;nde ankommt. W&#228;re dem so, m&#252;ssten etwa die rohstoffreichen L&#228;nder Afrikas mit ihren Unmengen an billigen Arbeitskr&#228;ften Wirtschaftsm&#228;chte sein - und nicht F&#252;rze wie Singapur, Taiwan oder Korea. 

Ich denke, dass man den heutigen Liberalismus, in Kenntnis seiner Defizite, massiv modernisieren und erweitern muss. Die Gesellschaft ist kein &quot;&#220;berbau&quot;, sondern sie hat au&#223;erhalb der Wirtschaft ihre eigene Daseinsberechtigung.
Leider stehen uns bei der Erneuerung des Liberalismus die Linken im Weg. Es wird zwar eifrig an VWL und BWL herumgeschraubt, aber fast ausschlie&#223;lich im Bereich Psychologie (Kundenverhalten, Optimieren von Entscheidungsprozessen ...). Wenn man zum Beispiel an Weber ankn&#252;pfen w&#252;rde, z.B. den religi&#246;s- kulturellen Hintergrund wirtschaftlichen Erfolgs... 
Da m&#252;ssen noch viele heilige K&#252;he geschlachtet werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein guter Artikel. Letztendlich krankt der Liberalismus gerade an demselben Problem wie der Sozialismus: die Reduktion des Menschen auf ein Wirtschaftssubjekt, wodurch andere gesellschaftliche Faktoren wie Demographie, Religion, kultureller Hintergrund oder milit&#228;rische Aspekte vernachl&#228;ssigt oder bewusst ignoriert werden. </p>
<p>Ich denke aber, diesem Vorgang liegt weniger eine &#8220;linke Infiltration&#8221; des Liberalismus zugrunde. Vermutlich wirken sich hier Tendenzen aus, die den Wirtschaftswissenschaften und damit dem Liberalismus  aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte seit jeher innewohnen:<br />
Prinzipiell gibt es zwei Entwicklungslinien der Wirtschaftswissenschaften: Eine &#8220;kontinentale&#8221; und die &#8220;angels&#228;chsische&#8221;.<br />
Die kontinentale Tradition kam mit dem Absolutismus auf. Damals k&#228;mpften in ganz Europa unz&#228;hlige F&#252;rstent&#252;mer ums &#220;berleben und mussten mit Kriegen, B&#252;rgerkriegen, religi&#246;sen und ethnischen Unruhen, Terrorismus und sozialen Problemen fertig werden. Es entstand daher dass, was man als &#8220;Arkan-Wissenschaften&#8221; bezeichnete: Eine Lehre von der Staatsf&#252;hrung, wo, von Praktikern wie Macchiavelli oder Lipsius, alle Aspekte der Gesellschaft abgedeckt werden sollten: Bev&#246;lkerungsentwicklung, Massen- und Volkspsychologie, Kriegswesen, Diplomatie, &#8220;ob ein F&#252;rst lieber geliebt oder gef&#252;rchtet sein sollte&#8221;, Verrat und auch und vor allem Wirtschaft. Die  Wirtschaft war also in dem gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang eingebettet. Die Arkanwissenschaften beeinflussten vor allem in Frankreich und Deutschland den wissenschaftlichen Diskurs lange Zeit. Beispiele sind Max Weber und Montesquieu, die bei ihren Betrachtungen Details wie das &#246;rtliche Klima oder den konfessionellen Hintergrund ber&#252;cksichtigten (die angebliche protestantische Arbeitsethik).</p>
<p>Durchgesetzt hat sich aber, was um 1800 in England und sp&#228;ter den USA entstand: die angels&#228;chsische &#214;konomie, die auf Adam Smith, David Ricardo etc. aufbaut. Die hat aber nicht zum Ziel, Wechselbeziehungen zwischen Wirtschaft und Restgesellschaft aufzudecken oder Wirtschaftsprozesse f&#252;r die Gesellschaft zu optimieren, sondern INNERWIRTSCHAFTLICHE Mechanismen und Gesetze zu erkennen. Die au&#223;erwirtschaftliche Realit&#228;t wird sogar bewu&#223;t ausgeklammert, um so m&#246;glichst einfache (&#8220;Parsimony&#8221;) und universell anwendbare Theorien gewinnen zu k&#246;nnen. Auch wird der au&#223;erwirtschaftliche Bereich, besonders der Staat, generell als st&#246;rend und sch&#228;dlich betrachtet, da er die so erkannten Wirtschaftsmechanismen beeintr&#228;chtigt.<br />
Da England und sp&#228;ter die USA lange Zeit die vorherrschenden Wirtschaftsm&#228;chte waren, ging man einfach davon aus, dass die angels&#228;chsische Wirtschaftswissenschaft Recht hat (auch weil sie wissenschaftstheoretisch fortschrittlicher war als die kontinentale Tradition).    </p>
<p>Allerdings habe wenigstens ich pers&#246;nlich immer mehr Zweifel an der Richtigkeit der &#8220;angels&#228;chsichen&#8221; Theorie:<br />
1) Zun&#228;chst einmal ist mir keine Wirtschaftsmacht bekannt, die sich jemals wirklich an das &#8220;Laissez-faire-Prinzip&#8221; gehalten h&#228;tte. Vielmehr haben gerade aufsteigende Wirtschaftsm&#228;chte immer sehr stark auf Staatssteuerung gesetzt. Die Amerikaner sorgten durch deftige Schutzz&#246;lle daf&#252;r, dass der gro&#223;e Eisenbahnboom im 19.Jahrhundert auch wirklich ihrer eigenen Stahlindustrie zugute kam, und nicht der Englischen, die billiger und hochwertiger produzierte. Die Briten erfanden bald darauf das ber&#252;hmte &#8220;Made in Germany&#8221;, um die billigen und anfangs minderwertigen deutschen Produkte zu stigmatisieren. Japan und Korea sind ber&#252;chtigt f&#252;r ihre Export- und Importpolitik (das Ausland mit Waren &#252;berschwemmen, aber selber nix reinlassen). China betreibt seinen Wirtschaftsaufstieg buchst&#228;blich generalstabsm&#228;&#223;ig (etwa mit Strategiepapieren, welche fremden Unternehmen aufzukaufen sind).</p>
<p>2) Schon die meisten volkswissenschaftlichen Vorlesungen drehen sich zur H&#228;lfte bis zwei Drittel darum, wieso die gerade besprochenen Marktmodelle in der Realit&#228;t NICHT funktionieren. Meist muss dann doch der Staat eingreifen. </p>
<p>3) In der Geschichte f&#228;llt gerade das kl&#228;gliche Scheitern der M&#228;chte auf, die sich nach dem liberalen Dogma auf die Wirtschaft konzentriert haben. Egal ob Athen, Karthago, Genua, Venedig, die Hanse oder Holland &#8211; irgendwie haben die gro&#223;en Handelsm&#228;chte es nie geschafft, der Welt ihren Stempel aufzudr&#252;cken. Stattdessen stanken sie gegen auf dem Papier hoffnungslos unterlegene Hungerleider ab, die statt einer H&#228;ndlermoral einem Kriegerkodex folgten. Da gewinnt ein sch&#228;biger Empork&#246;mmling wie Rom gegen Karthago, das technisch hoffnungslos &#252;berlegen ist, von Britannien bis Indien Handelsbeziehungen besitzt und sich praktisch unendlich viele S&#246;ldner zusammenkaufen kann. Besch&#228;ftigt man sich mit diesen Vorg&#228;ngen genauer, f&#228;llt auf, dass die &#8220;H&#228;ndler&#8221; unabh&#228;ngig von Epoche stets die selben Fehler machen: sie bringen selbst nur wenige und meist minderwertige Truppen hervor, m&#252;ssen also auf S&#246;ldner zur&#252;ckgreifen. Sie gehen Konfrontation nicht nur aus dem Weg (bis es zu sp&#228;t ist), h&#228;ufig bauen sie ihre Feinde &#252;berhaupt erst auf. In kritischen Augenblicken bringen sie nicht gen&#252;gend Entschlossenheit und Einheit auf, sondern vergeuden ihre Zeit mit internen Streitereien.<br />
Auch die Erfolge Gro&#223;britanniens und der USA m&#252;ssen kein Gegenargument sein: beide L&#228;nder besitzen neben ihren kapitalistischen auch starke anti-kapitalistische Traditionen und hatten vor allem unglaublich gute Ausgangsbedingungen: Das England von Adam Smith etwa war als Inselnation frei von den Bedrohungen, die sich die Kontinentalm&#228;chte ausgesetzt sahen. Es war die mit Abstand f&#252;hrende Seemacht, konnte seinen Bev&#246;lkerungs&#252;berschu&#223; in die USA exportieren und nach den Siegen in Asien Volkswirtschaften ausbeuten, die um vieles gr&#246;&#223;er waren als die Eigene.<br />
Da dr&#228;ngt sich der Gedanke auf, dass es sich bei dem Liberalismus englischer Pr&#228;gung um ein im Grunde defizit&#228;res System handelt, dass nur unter gl&#252;cklichen Umst&#228;nden zum Erfolg werden konnte.                    </p>
<p>4) Gerade das heutige Weltwirtschaftssystem legt nahe, dass es eben nicht (nur) auf wirtschaftliche Hintergr&#252;nde ankommt. W&#228;re dem so, m&#252;ssten etwa die rohstoffreichen L&#228;nder Afrikas mit ihren Unmengen an billigen Arbeitskr&#228;ften Wirtschaftsm&#228;chte sein &#8211; und nicht F&#252;rze wie Singapur, Taiwan oder Korea. </p>
<p>Ich denke, dass man den heutigen Liberalismus, in Kenntnis seiner Defizite, massiv modernisieren und erweitern muss. Die Gesellschaft ist kein &#8220;&#220;berbau&#8221;, sondern sie hat au&#223;erhalb der Wirtschaft ihre eigene Daseinsberechtigung.<br />
Leider stehen uns bei der Erneuerung des Liberalismus die Linken im Weg. Es wird zwar eifrig an VWL und BWL herumgeschraubt, aber fast ausschlie&#223;lich im Bereich Psychologie (Kundenverhalten, Optimieren von Entscheidungsprozessen &#8230;). Wenn man zum Beispiel an Weber ankn&#252;pfen w&#252;rde, z.B. den religi&#246;s- kulturellen Hintergrund wirtschaftlichen Erfolgs&#8230;<br />
Da m&#252;ssen noch viele heilige K&#252;he geschlachtet werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2588</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 13:39:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2588</guid>
		<description>Vielen Dank f&#252;r den Hinweis, Pierre Sanft, da hat die Textverarbeitung, in der ich den Artikel erstellt habe, wohl nicht mit der von Wordpress harmoniert. Jedenfalls habe ich jetzt alle Links &#252;berpr&#252;ft und korrigiert. (Einige davon f&#252;hren nat&#252;rlich tats&#228;chlich auf meine Seite, dort soll es dann aber auch so sein.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r den Hinweis, Pierre Sanft, da hat die Textverarbeitung, in der ich den Artikel erstellt habe, wohl nicht mit der von Wordpress harmoniert. Jedenfalls habe ich jetzt alle Links &#252;berpr&#252;ft und korrigiert. (Einige davon f&#252;hren nat&#252;rlich tats&#228;chlich auf meine Seite, dort soll es dann aber auch so sein.)</p>
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	<item>
		<title>Von: Pierre Sanft</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2587</link>
		<dc:creator>Pierre Sanft</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 09:14:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2587</guid>
		<description>Ach ja, auch andere Links in diesem Artikel scheinen immer auf Deine eigene Seite zu zeigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, auch andere Links in diesem Artikel scheinen immer auf Deine eigene Seite zu zeigen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Pierre Sanft</title>
		<link>http://www.korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2586</link>
		<dc:creator>Pierre Sanft</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 09:11:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2586</guid>
		<description>Der Link unter  “Politically Correct“ f&#252;hrt auf Deine Site zur&#252;ck, sollte eher so sein: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/politically_correct/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Link unter  “Politically Correct“ f&#252;hrt auf Deine Site zur&#252;ck, sollte eher so sein: <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/politically_correct/" rel="nofollow" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/politically_correct/?referer=');"></a><a href='http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/politically_correct/' onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/politically_correct/?referer=');">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/politically_correct/</a></p>
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